Alice Schwarzer zum Thema „Mann“ – Teil III

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Auf Seite 7 finden sich sechs Artikel zur Thematik. Eine stolze Bilanz ist eine retrospektive Betrachtung der vergangenen Jahrzehnte „Frauenbewegung“, aus dem Jahre 2000. Schwarzer meint, dass die Bewegung viel erreicht hätte, was sie ja auch hat, gibt jedoch zu bedenken, wieder einmal, dass das Patriarchat nicht überwunden sei „5000 Jahre Patriarchat lassen sich eben nicht so einfach abschaffen“ und Gewalt der harte Kern der Herrschaftssicherung wäre. Dies äußere sich heute von „Pornografie“ bis hin zur „völligen Entrechtung der Frauen im Kreuzzug der „Gotteskrieger“. Schwarzer meint weiters, dass das Verhältnis der Geschlechter am friedlichsten sei, wo die Verhältnisse ausgeglichen wären, also eben nicht in unserer Zeit. Mir stellt sich dann aber die Frage, woher eine solche Erkenntnis kommt, wenn seit 5000 Jahren weltumspannend das Patriarchat regiert. Hat Frau Schwarzer diese Erkenntnis aus der Matriarchatsforschung bestimmter Feministinnen gewonnen? – rein rhetorisch gefragt natürlich. Wenn dann noch der Mythos der „gläsernen Decke“ bemüht wird um die eigenen Thesen zur Pornografie zu untermauern, wird die ganze Geschichte allerdings abstrus. Das Erklärungsmodell „gläserne Decke“ kann als falsifiziert angesehen werden. Viele Forschungsergebnisse legen nahe, dass die im Schnitt unterschiedlichen Interessen und Fertigkeiten der Geschlechter sich auch und vor allem in den oberen Bereichen der Intelligenzverteilung widerspiegeln, welche ja meist bei Personen, vertreten in den führenden Positionen der Gesellschaft, wenigstens ab einem statistisch relevanten Bereich der sog. Hochbegabung (IQ 130 nach Wechsler) vorgefunden werden. In Interview LVZ, einem Interview, welches Schwarzer im Jahr 2005 der Leipziger Volkszeitung gegeben hat, schwingt sie die Werbetrommel für die jetzige Kanzlerin, deren mögliche Aufstellung sie auf die Errungenschaften der Emanzipationsbewegung zurückführt. Nach einem kurzen Exkurs über CDU, Leistungserwartungen an weibliche Politiker und weibliches Wahlverhalten konkludiert sie:

Für das Volk ist die Zeit reif für einen weiblichen Kanzler.

Wer hat Angst vor Alice S.? ist ein Artikel aus der Weltwoche, geschreiben von Dieter Bachmann, aus dem Jahre 1975. Interessant für mich die Aussagen zum Koitus. Die Infragestellung des Koitus, wie sie Schwarzer propagiert, wirft Fragen auf:

Das heißt nur grundsätzlich, dass man die zentrale Bedeutung einer solchen Praxis in Frage stellen muss, dass man sich fragen muss: Wie kommt es, dass so was zur absoluten Norm werden konnte?

Ganz einfach, Frau Schwarzer. Ohne den gegengeschlechlichen Verkehr, die vaginale Kopolation, wären wir alle nicht da, darum ist der heterosexuelle Geschlechtsverkehr auch heute noch, für alle normal-denkenden Menschen, derjenige Punkt, von dem aus betrachtet Sexualität evolutionsbiologisch überhaupt erst Sinn macht. Beschwichtigungen helfen hier nicht weiter. Bachmann meint zum Buch „Der kleine Unterschied“ und dem darin zu Tage tretenden Männerbild:

Nun hat sie ihr Buch nicht für die Männer geschrieben. „Erstarrte Symbole und unmenschliche Fratzen“ sind die ihr, da wendet sie sich mit Grausen: „Für uns habe ich diese Buchs geschrieben.“

Eine symptomatische, richtige Sicht der Dinge, wie mir scheint. Männer sind „unmenschliche Fratzen“; das konnten und können wir des Öfteren von ihr erfahren, vielleicht in einem anderen Duktus formuliert, die Aussage bleibt dennoch dieselbe. Ihre Mercator-Vorlesung aus dem Jahre 2010, trägt den Titel: „Die Funktion der Gewalt im Verhältnis der Geschlechter“ und ist ein wichtiges Dokument zur Lektüre für jeden Maskulisten.

Frau Schwarzer eröffnet ihre Vorlesung mit der Widergabe von sechs Träumen. Nun, träumen tun viele Menschen. Die Form des Traumes, welche von Frau Schwarzer gewählt wird, ist allerdings kein utopischer, in die Zukunft gerichteter Traum, wie es das Original von Dr. King war, ihr Traum ist eher eine ganz eigene, dem eigenen Weltbild geschuldete Interpretation der Tages – Lebens – Ereignisse. Frau Schwarzer träumt nämlich davon, sich unbelästigt in einer Sommernacht auf eine Parkbank setzen zu können, ohne Angst frei überall hingehen zu können. Laut Statistik des Statistisches Bundesamt Deutschland wurden im Jahr 2010 1597 Personen wegen Erfüllung des Straftatbestandes Sexuelle Nötigung/Vergewaltigung verurteilt. Dh. pro Tag, auf das deutsche Bundesgebiet gerechnet, kommt es zu 4,4 Verurteilungen. Wahrlich ein unsicheres Pflaster um sich auf eine Parkbank zu setzen. Frau Schwarzer träumt auch davon, als kleines Mädchen nicht belästigt zu werden, weder geschlagen von der Mutter noch missbraucht vom Vater. Sie träumt nicht davon, ein kleiner Junge zu sein. Aus der selben Statistik entnehmen wir, dass es zu 2185 Verurteilungen diesbezüglich kommt. Felix Stern schreibt bereits in den 90ern zur wundersamen Opfervermehrung Folgendes:

Wurden laut Polizeistatistik 1960 noch 17908 Anzeigen wegen Kindesmißbrauchs gestellt und 1980 13165, so waren es im Jahr 1990 „nur“ noch 12741. Ebenso bei den Verurteilungen, wo die Zahl der gerichtlich belangten Sexualstraftäter von 1789 im Jahr 1980 auf 1565 Verurteilungen im Jahr 1990 sank. Anders dagegen bei den Hochrechnungen der Dunkelziffern: ging das Bundeskriminalamt 1983 noch von einer sechs- bis achtfachen Dunkelziffer aus, so erhöhte die Bundesregierung 1985 dieses Verhältnis auf 1 zu 8 bis 1 zu 15. Das Bundesfrauenministerium sprach bald darauf von „bis zu 300.000 Kindern im Jahre“, die unentdeckt sexuell missbraucht würden. Gemessen an den rund 1500 tatsächlich Verurteilten würde die Dunkelziffer bei 300.000 angenommenen Tätern schon 1 zu 200 betragen. Die Dunkelziffer sexueller Mißhandlungen soll sich zwischen 1983 und 1993 also real verzwanzigfacht haben?

Die Düsseldorfer Rechtsmedizinern Elisabeth Trube-Becker will ermittelt haben, daß jede vierte Frau als Kind sexuell mißhandelt wurde: „Vater-Tochter-Inzest ist das häufigste.“ Und da gegenwärtig in Deutschland rund sechs Millionen Mächen im Alter unter 14 Jahren lebten, würde sich die Zahl der sexuell mißbrauchten Mädchen auf 1,5 Millionen belaufen, eine Dunkelziffer von 1 zu 1000 also, was gegenüber 1983 einer Verhundertfachung gleichkäme.

Stern: Penthesileas Töchter. Was will der Feminismus?, München: Universitas 1996, 212f.

Zu den neueren Forschungen der Kindesmisshandlung durch Frauen, habe ich bereits geschrieben. In einem weiteren Traum, träumt Frau Schwarzer davon, dass nicht das Geschlecht ausschlagebend sei, dafür in wen man sich verliebt sondern „Ausstrahlung und Persönlichkeit“ – dass dies im Gegensatz zu sämtlichen Studien bezüglich der Entstehung sexueller Orientierungen steht, braucht nicht erwähnt werden. Es zeigt nur wieder einmal ihre „alles ist Kultur“ Denke, wie in den Schlussworten noch einmal ersichtlich wird. Der vierte Traum behandelt die Diskriminierung der Frauen in der Arbeitswelt, hier speziell, der Künstlerin. Es ist schön zu träumen, wahrlich. Gleichstellungsbüros, Gleichstellungsbeauftragte, verschärfte juristische Regelungen, all das führt wohl nicht dazu, dass Frauen gleichberechtigt werden, geschweige denn die wenigen Anzeigen, gegen eventuelle Arbeitgeber, welche den Tatbestand der Diskriminierung erfüllen würden. Den vorletzten Traum klammere ich aus, da ich die „Verhältnisse“ in Afrika zu wenig kenne um mich dahingehend äußern zu können. Im letzten Traum ist Frau Schwarzer ein Mann – sollte ja im GM/Gleichstellungs-Feminismus kein Problem mehr sein. Hier kommt in meinen Augen etwas Fragliches zum Vorschein. Die Einleitung bietet der Satz: „Nicht Ungleichheit, sondern Gleichhei zieht mich an“. Jetzt beginnen für mich so langsam die fraglichen Äußerungen:

Frauen sind mir so vertraut – oder so fremd – wie Männer. Ich mache da keinen Unterschied. Dass ich biologisch männlich bin, ist eigentlich nebensächlich. Denn ich lebe in einer Zeit, in der Menschen nicht nach Männern und Frauen unterschieden werden, so wenig wie nach Weißen und Schwarzen oder Dünnen und Dicken.

Das heißt mit anderen Worten die Unterscheidung in Mann und Frau bedeutet bereits eine Diskriminierung der Frau. Jegliche Unterscheidung ist eine normative Unterscheidung, eine DISKRIMINIERUNG. Gesellschaft kann so nicht funktioneren Frau Schwarzer.

Kommen wir nun zu den Kernpunkten der Vorlesung.

– Jede zweite Frau, jedes dritte bis vierte Mächen (plus jeder zehnte Junge) seien Opfer von Gewalt.

„Doch die potentiellen Opfer, das sind wir alle, wir Frauen und Kinder.“ – Männer sind keine Opfer, Männer sind nicht unter alle subsumiert, Männer sind nur Täter. Dies ist keine individuelle Geschichte, von Person zu Person verschieden sondern ein „strukturelles Problem“, dies seit Jahrtausenden.

Ihre Kernthese aus den 70ern bleibt bestehen:

Machtverhältnisse – egal ob zwischen Völkern, Ethnien oder Geschlechtern – sind nur aufrecht zu erhalten durch angedrohte oder ausgeübte Gewalt. Zwischen den Geschlechtern handelt es sich in der Regel um sexualisierte Gewalt …

– Der Fortschritt der Emanzipation ist durch drei internationale Problemfelder bedroht:

  1. Fundamentalismus, meist religiös motiviert.
  2. Hypersexualisierung bzw. Pornografisierung der Kultur
  3. Direkte sexuelle Gewalt gegen Frauen und Kinder. Die Pornografie ist ihre Ideologie.

– Sexuelle Gewalt innerhalb von Beziehungen ist ein schwerwiegendes Problem.

Und dass nur jede 100. Anzeige wegen Vergewaltigung auch zu einer Verurteilung des Täters führt. Gleichzeitig sind nur etwa drei von hundert Anschuldigungen wegen sexueller Gewalt, vom Missbrauch bis zur Vergewaltigung, Falschanschuldigungen.

Ich weiß nicht, ob es im Jahr 2010 zu 159.700 Anzeigen mit dem Vorwurf einer Vergewaltigung gekommen ist. Laut Polizeiliche Kriminalstatistik Deutschland für das Jahr 2010 kam es zur Meldung von 7.724 Fällen „angeblicher Vergewaltigung“. Auch scheint die Anzahl der Falschbeschuldigungen von gemutmaßten 3 % zumindest fraglich zu sein.

Zum Thema Sexualgewalt generell: „Die Täter sind zu quasi hunder Prozent männlich, und ihre Opfer zu quasi hundert Prozent weiblich“

Aber nur so „quasi“. Wir wissen, vor vorhergehenden Artikeln, dass sich weiblich „Gewalt“ in der Regel anders äußert wie männliche. Wir wissen wie Mütter, Tanten und andere Täterinnen Jungen „umgarnen“, ihnen psychische Gewalt antun um sexuell mit ihnen interagieren zu können. Und was wir auch wissen, dass Männer, in Kriegszeiten zu Opfern sexueller Gewalt werden (Bosnien, Uganda usw.).

– Verschärfung der Gesetze gegen Sexual“gewalt“ – (Zustände wie in Schweden?)

Frau Schwarzer zitiert eine Studie aus dem Jahr 2000 wie folgt:

Diese weltweit umfangreichste Untersuchung ergab: Rund jedes zweite Sexualopfer in Berlin war unter 16, jedes fünfte sogar jünger als 11 Jahre, das jüngste sechs Monate. Zwei von drei Tätern waren mit den Opfern verwandt oder bekannt. Über 90 % der Täter waren ganz „normale“ Männer, nur jeder zehnte psychisch aufflälig. „Der typische Vergewaltiger ist der ,Mann von nebenan‘, kommentiert der Arzt und Jurist Reinhard Wille die Studie.

Fakt ist: Rund 30% der Täter waren öfter einschlägig vorbestraft – also ganz normale Männer. Bei weiteren 30% der Männer stellte Wille „eine ‚unkontrollierte Bedürfnisbefriedigung, Rücksichtslosigkeit sowie vergröberte und undifferenzierte Persönlichkeitsstrukturen‚“ fest – also ganz normale Männer. „Unkontrollierbare Bedürfnisbefriedigung“ ist ja auch nicht abnorm! Da wären wir schon bei 60% der „normalen“ Täter. Dazu kommen noch die rund 10% offensichtlich psychisch und psychosexuell abnormen Sexualstraftäter. Rechnen wir das auf die Statistik aus dem Jahre 2010 hoch, dann würde das bedeuten, dass von 1597 Tätern, 1118 eben nicht! normale Männer waren. Ihre zynische Überschrift am Ende der Vorlesung „Waren Fritzl und Priklopil normale Männer?“ lässt mich erahnen, dass Frau Schwarzer aus „479“ Fällen ein strukturelles Problem, ein Problem von 40 Millionnen Männern machen will, anstatt das reale Verhältnis von rund 1 zu 100.000 zu erkennen!

In Wir sind Kanzlerin! – EMMA 6/2005 betreibt Frau Schwarzer ein „Nach-Wahl“-Analyse. Interessant die konkludierende Aussage am Schluss:

Auch zwischen Frauen entwickelte sich, mühsam aber stetig, eine Kultur der Freundschaft, des Mentorings und der Netzwerke. Doch durchhalten wird auch eine Kanzlerin nur, wenn sie ein echtes trojanisches Pferd ist, das heißt, wenn sie andere mit einschleust: bewusste Frauen und menschliche Männer. Denn eine Angie bringt noch keine Männerbastion zum Einsturz. Aber sie hat die Pforte geöffnet.

Soll heißen, Frau Merkel soll also andere Frauen aufgrund ihres Geschlechtes mit einschleusen und Männer sind nicht schon dadurch, dass sie Männer sind menschlich. Jetzt verstehe ich was die SPD in ihrem Parteiprogramm gemeint hat. Danke Frau Schwarzer! Tagesanzeiger „Die Antwort“ – 04.06.07 ist eine Buchbesprechung des gleichnamigen Werkes von der Schwarzer im Tagesanzeiger. Die Rezensentin, sie könnte eine Schülerin der Schwarzer sein, lobt das Buch über den Klee. Sehr gefährlich für einen demokratischen Rechtsstaat ist die Zitation von Schwarzer im Kontext des Eingriffes ins Private.

Doch von Män­nern, meint sie realistisch, könne nicht erwartet wer­den, dass sie freiwillig auf ihre Privilegien verzichten, und schliesst daraus: „Frauen müssen lernen, Männer einzuklagen. Nicht dieses halb resignierte Nörgeln von unten, sondern realistische Forderungen und Kompromisse von Gleich zu Gleich.“

Dies gilt auch für Paare mit Kindern. Schwarzer hat genaue Vorstellungen, wie Berufs- und Familienleben für alle Betei­ligten bekömmlich zu vereinbaren sind: Ein Jahr paritätisch aufgeteilter Erzie- hungsurlaub, danach Ganztageskrippen und -schulen sowie eine reduzierte Ar­beitszeit von 30 bis 32 Stunden für beide Elternteile.

Gut zu wissen, Frau Schwarzer! Mehr ein Grund, warum ich Maskulist geworden bin!

Fortsetzung folgt

(Speed) Cubing II

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Original Video – More videos at TinyPic

1.02 min (0.32-1.34). Unter einer Minute wäre es für mich „Speedcubing“. Mit der Anfänger-Methode allerdings schwierig zu erreichen.

Harris meint:

Unofficially, some people say that you become a speedcuber once you can solve Rubik’s Cube in under 60 seconds. Other people say that the only qualification required to be a speedcuber is that you race the clock wile solving your cube.

Harris: Speedsolving The Cube, Sterling: New York 2008, 16

Alice Schwarzer zum Thema „Mann“ – Teil II

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Auf Seite 4 finden sich 2 Artikel. Erotik-Killer Viagra – EMMA 4/1998 scheint auf den ersten Blick ein Plädoyer für „selbstbewusste Frauen und sensible Männer“, sich gegen die Einnahme von Viagra – welches damals auf den europäischen Markt kam – auszusprechen und damit auch von „saufenden und prügelnden Rammlern“, von „den Potenzhörigen unter den Homosexuellen“ und den „pornographisch angetörnten Jungs“ abzugrenzen, zu sein.

Doch warum eigentlich? Dass Frau Schwarzer Viagra als „Potenzverstärker aus dem Land der Powerboys“, für „Old boys“ und wiederum von „Old boys Blättern“ wie (Focus und Stern) aus diesem Grund gehypt sieht, war irgendwie klar. Interessant auch die Verknüpfung von impotenten Männern, die eigentlich könnten, aber nicht wollten – alsob es bei psychischen Problemen so einfach wäre – mit der Einnahme von Viagra, zeigt die Unkenntnis der Materie. Die Pille war und ist für die EMMA das Befreiungsinstrument der weiblichen Sexualität, „zum ersten Mal haben Frauen die Chance auf Kontrolle über ihren Körper und damit ihr Leben„, die Pille für den älteren Mann hingegen eine Lächerlichkeit und wohl in letzter Instanz ein weiteres Unterdrückungsmittel des Patriarchats. Dass Sexualität auch oder hauptsächlich eine Kopfsache ist, scheint mir nicht von der Hand zu weisen zu sein. Ebenso sicher scheint mir allerdings zu sein, dass viele ältere Männer Sexualität leben wollen, es aber mit der Errektion im Alter eben nicht mehr so klappt – errektile Dysfunktion – wie in der Jugend. Wo ist also das Problem? Das Problem liegt wohl tiefer. Was logisch ist, wenn man die Pille für den älteren Herrn als Unterdrückungsinstrument eines allfälligen Patriarchats begreift um den „Generationenvertrag“ zu lösen und sich an jüngere Frauen zu halten und die älteren Damen dabei gänzlich zu vergessen. Ja dann, dann kann man so argumentieren. Die Frage ist, ob diese Voraussetzungen auf die „Norm“ der Konsumenten zutreffen. Ich denke nicht. In 1975: Der kleine Unterschied und seine großen Folgen wird das Vorwort dieses feministischen Propagandawerkes widergegeben. Zum Buch generell Folgendes:

In ihrem Buch „Der kleine Unterschied und seine großen Folgen“ (1975) analysiert Alice Schwarzer die Sexualität als „Angelpunkt der Frauenfrage. Sexualität ist zugleich Spiegel und Instrument der Unterdrückung der Frauen in allen Lebensbereichen. Hier fallen die Würfel. Hier liegen Unterwerfung, Schuldbewusstsein und Männerfixierung von Frauen verankert. Hier steht das Fundament der männlichen Macht und der weiblichen Ohnmacht.“. Sie plädiert für eine „freie Sexualität“, der Primat der „Zwangsheterosexualität“ ist für sie kulturell bedingt.

Quelle: wikipedia

Vieles – abgesehen von der einseitigen Nachhilfestunde in Geschichte -, was man aus dem Vorwort entnehmen kann, scheint heutzutage widerlegt oder kein Thema mehr zu sein, anderes nur mit ideologisch verzerrter Wahrnehmung zu erklären. So ist die Trennung in klitoralen und vaginalen Orgasmus, bei Negierung der Existenz von letzterem heute so nicht mehr haltbar. Auch kann man ihre Schlussfolgerung

Nur der Mythos vom vaginalen Orgasmus (und damit von der Bedeutung der Penetration) sichert den Männern das Sexmonopol über Frauen. Und nur das Sexmonopol sicher den Männern das private Monopol über Frauen, das wiederum das Fundament des öffentlichen Monopols der Männergesellschaft über alle Frauen ist.

nur als einseitig, dem eigenen Denkmuster geschuldet, zurückweisen.

Auf Seite 5 finden sich fünf Artikel. Frauen ins Militär? – EMMA 6/1978 gibt kurzum Schwarzers Weltsicht zum Thema Militär, Männlichkeitswahn und Männergesellschaft wider. Natürlich fordert Frau Schwarzer auch hier den Zugang für Frauen – Fraulichkeitswahn? Sie schreibt:

Es muss uns also um die grundsätzliche Forderung des Zugangs für Frauen zu allen Machtbereichen gehen, auch zum Militär!

Das hat Frau Schwarzer ja mittlerweile erreicht – und mehr noch. In Vier Fäuste – 3.12.2002, gibt sich Werner Laibusch als Laudator zum 60er von Frau Schwarzer:

Heute also alles Gute zum 60sten, liebe Alice Schwarzer.
Von hier! Von mir! Auch von uns Männern:
Vier Fäuste, oder vielleicht doch versöhnlicher:
Vier applaudierende Hände.
Und immer zwei von einer Frau und zwei von einem Mann.
Natürlich!
Oder war das überhaupt je die Frage?

In Helden sinniert Frau Schwarzer über die ihr „eigentlich! recht fremde“ Welt des Profi-Fußballs. „So viele Vereine, so viele Länder – aber immer darf es nur einen Sieger geben“, schreibt sie ganz betroffen. Stimmt, das ist ungerecht. Es sollte vielmehr so sein, dass die Tore nicht zählen. Das Ergebnis werden die Kinder aber trotzdem wissen – wie es in der Folge von Two and a half Man, in welcher Jake in einem gemischten Fußballteam mitspielt; köstlich dargestellt wird. Auch wenn manche Fußballer in ihrer Interpretation daran leiden sollten, an dem Druck zugrunde gehen –

Nun hat der Tod von Robert Enke ein grelles Licht auf die Einsamkeit und Angst des Torwarts geworfen

so heißt das noch lange nicht, dass der zutiefst im Männlichen verankerte Wettbewerbsgedanke negativ konnotiert werden sollte. Im Wettbewerb stehende Männer sind auch Menschen, nicht wie sie meint:

Der Präsident des Deutschen Fußballbundes hatte immerhin die Gradlinigkeit, das „Überlegenheitsdenken mancher Männer“ und das „Martialische“ anzusprechen, das alles leugnet: die Angst vorm Versagen, die Traurigkeit oder auch die Homosexualität, kurzum: das Menschsein.

Köstlich auch der Schluss:

Doch obwohl Frauen doppelt so häufig Depressionen haben, sagt die Wissenschaft, nehmen Männer sich dreimal so oft das Leben deswegen. Nicht mitgerechnet die, die sich zu Tode saufen. Denn hinter jedem dritten Alkoholiker verbirgt sich ein depressiver Mann.

Frau Schwarzer, fragen Sie sich einmal warum – oder besser doch nicht. In  Brief an meine Schwestern – EMMA 1/1984 verteidigt Frau Schwarzer die Annonce einer Mann-Frau Transsexuellen in der EMMA gegenüber einer „Freundin“ und erwähnt ein Streitgespräch diesbezüglich. Ganz im Sine Beauvoirs argumentiert Schwarzer für einen Gleichstellungsfeminismus, wenn sie schreibt:

Wir werden nicht als Frauen geboren, wir werden dazu gemacht. Beauvoirs Credo bleibt Kern jeder feministischen Analyse.

So gesehen ganz einleuchtend, wenn Frau Schwarzer Mann-Frau Transsexuelle – was ist eigentlich mit dem umgekehrten Fall – als „biologisch“ männliche Wesen mit „weiblichen“ Seelen sieht (btw. Wer hat denn dann die Seelen in die Körper gepflanzt, der liebe Gott des Patriarchats?) Doch weiter:

Die Existenz des Transsexualismus beweist: Die Seele ist stärker als der Körper – sie bestimmt die Geschlechtsidentität. Der Körper ist nur Vorwand für diese Zuweisung.

Tut sie das, die Existenz – schließt hier jemand vom Sein auf das Sollen? Oder tut sie es doch nicht, wie Neurobiologie und Genetik nahe legen? Ich wage kein Urteil zu fällen, bin mir jedoch sicher, dass viele Transsexuelle mit der Aussage: Als Transsexuelle wurden sie nicht geboren, zur Transsexuellen wurden sie gemacht, nicht zufrieden wären:

In einer vom Terror der Geschlechtsrollen befreiten Gesellschaft wäre Transsexualismus schlicht nicht denkbar.

Westerwelle, der Papst & ich – EMMA 5/2004 ist ein interessanter Artikel. Noch im Jahr 2004 scheint Frau Schwarzer der Meinung zu sein, dass der Mensch von Natur aus ein bisexuelles Wesen sei und Heterosexualität bzw. Homosexualität nur das Ergebnis früher Prägungen wäre.

Wissen wir doch spätestens seit Sigmund Freud, dass Sexualität nicht Natur ist, sondern Kultur; nicht angeboren, sondern erworben und oft Resultat früher Prägungen, aber auch lebenslanger Lernprozesse. Von Natur aus sind Menschen bisexuell bzw. multisexuell. Die vorherrschende Heterosexualität ist Resultat eines kulturellen Gebotes – und dessen Ablehnung, die Homosexualität, seine Negation.

Wenn Homosexualität aber „Kultur“ ist, dann kann man sie auch ändern, Frau Schwarzer, ganz im Sinne einiger „Fundamentalisten“, schon einmal darüber nachgedacht? Und dann noch der Verweis auf Kinsey, ach Gott, Frau Schwarzer, Sie als Kämpferin gegen Kindesmissbrauch verweisen auf einen „Sexualwissenschafter“, welcher wohl im regen Austausch mit Pädosexuellen, Daten – von deren Übergriffen – zur frühkindlichen Sexualität veröffentlicht hat. Auch die Ausführungen von Kinsey zur Prävalenz von Homosexualität sind nicht mehr up-to-date, sorry. Die Zahlen reichen von geschätzten 3 bis zu 5% der männlichen Bevölkerung – von 10% ist nicht einmal im liberalen Holland die Rede. Bedauernswert und das sage ich als Maskulist, die Einlassung zu Money:

Im Gegensatz dazu unterscheidet die moderne (Sexual)Wissenschaft seit der Neuen Frauenbewegung zwischen „sex“ (dem biologischen Geschlecht) und „gender“ (der Geschlechterrolle), und spricht von „fluktuierenden“ sexuellen Präferenzen.

Dem Leser sei hier mitgeteilt, dass diese Unterscheidung zwischen „sex“ und „gender“ aus der Sexualpsychologie stammt um sprachlich mit Transsexualität umgehen zu können. Diese Unterscheidung wurde dann an die Anliegen der Lesben- und Frauenbewegung angepasst um hervorzustreichen, dass es nicht nur zwei Geschlechter und drei Orientierungen gäbe sondern viel mehr nur fluktuierende sexuelle Präferenzen unter einer patriarchal erzwungenen Aufsplittung in „männlich“ und „weiblich. Mal lesbisch, mal heterosexuell, mal Mann mal Frau mal transident – alles Wurst. Interessant vielleicht, für diejenigen, die es noch nicht wussten, dass diese Trennung letztlich über ein Experiment des Psychiaters John Money legitimiert wurde. Dieses „Experiment“ hieß David Reimer, wurde zu Brenda Reimer „um“funktioniert und wählte im Jahre 2004 den Freitod. David Reimer zog, so Volker Zastrow, für sich den Schluss: „Man kann nicht sein, was man nicht ist“. Dem schließe ich mich an.

Lange Nacht mit Alice Schwarzer ist wiederum nur eine „Lobhudelei“ von Schulz-Gerstein auf den Feminismus und eine Reduktion des Mannes auf einen Patriarchatsjünger. So kann man den Kommentar zu einem Auftritt Schwarzers in der Provinz aus dem Jahre 1975, erschienen in „Die Zeit“, unter dem Schlagwort „Mann“ zusammenfassen.

Auf Seite 6 finden sich sieben Artikel. Der Mythos Sexualität stellt einen Ausschnitt aus einem Buch von Schwarzer, aus dem Jahre 2000 dar. Einige Schlagworte: „Sadomasochismus, breitenwirksames Aufkommen zeitgleich mit der Frauenbewegung als Reaktion, männliche Gewalt, Patriarchat“ – ich stimme zu, dass – wollen wir allgemeiner fassen – die Breite von diversen, „extremeren“ Praktiken im BDSM auch ein Kompensat des Mannes gegenüber der emanzipierten Frau darstellen kann. Ich gebe aber zu bedenken, dass der Feminismus in heutiger, gleichstellungsfeministischer Ausprägung in meinen Augen eine Mitschuld daran trägt, die sich darin äußert, dass auch nicht wenige, erfolgreiche Frauen oft kompensatorisch ein dominantes Gegenüber in sexuellen Dingen suchen. Nimmt man Frauen als selbstständige, nicht zu bevormundende Wesen an, wie Schwarzer das nicht tat oder tut, dann kommt man nicht umher, festzuhalten, dass der Zeitgeist wohl basalen Bedürfnissen vieler Frauen entgegensteht und ein hartes Berufsleben oftmals privat in Überkompensation endet. Diese Ansicht scheint mir wohlbegründet und schwer im Kommen zu sein. Ich verurteile auch eine Relativierung solcher Praktiken auf einen allfälligen „Konsens“, welcher sowieso nie – außer im Extremfall vor dem Richter – überprüft werden kann, durch Praktiker, hier vor allem im DSM-IV R und der vorgeschlagenen Nachfolgeversion und sehe eine solche Argumentation als dem Zeitgeist und Interessensgruppierungen geschuldet. That’s politics not science! Dass „Mythos Sexualität, Mythos Gewalt, ein männlicher Mythos“ sein sollen, dem kann ich nur unter Vorbehalt zustimmen. Gewalt in Beziehungen ist fast gleichverteilt und äußert sich „ähnlich“. Gewalt an Kindern ist auch! Gewalt durch Mütter und nahe weibliche Verwandte, wie zahlreiche Studien – sie spechen anteilig von 15-25% an den Gesamtfällen – nahelegen. So gesehen halte ich Schwarzers Schlussfolgerung:

Vermutlich wird die Frauenlust nicht das Fremde erotisieren, sondern das Vertraute; wird sie nicht vorwiegend vom Hass gespeist sein, sondern von der Liebe

für falsch. In  Motiv: Frauenhass wendet sich Schwarzer dem Amokläufer Tim K., in gewohnter, feministischer Manier, mit dem nahegelegten, nicht gezogenen Schluss (Tim K. Mann, Tim K. Amokläufer, Tim K. Frauenhass, Amokläufer in der Regel männlich, Amokläufer in der Regel Frauenhass? Männer in der Regel Frauenhass?) zu. Doch ist es so einfach? Ein (Gewalt)Pornografie konsumierender junger Mann, identitätslos, ein Frauenhasser, Opfer des Patriarchats oder ein am „Verrat am Manne“ durch den Feminismus zerbrochener? Wir werden es nie erfahren. Aus 30 Jahre danach – Wie aktuell ist der kleine Unterschied? einem Auszug, aus einem 2002 erschienenen Buch der Schwarzer, geht es um die Aktualität der Aussagen aus Schwarzers Buch „Der kleine Unterschied“. Sie konkludiert, in meinen Augen richtig – wenngleich ich ihre Argumente nicht gänzlich teile – folgendermaßen:

Die Entwicklung des Verhältnisses der Geschlechter ist heute Fortschritt und Rückschritt zugleich, auch in der Sexualität. Ein Teil der sexuellen Beziehungen wird gleicher, ein Teil noch ungleicher.

In Von Huren und Hurensöhnene – EMMA 1/2006 wendet sich Schwarzer den „riots“ in den französischen Vorstädten mit Exkurs auf deutsche Verhältnisse zu. Interessant das Zugeständnis, dass diese „Unruhen“, die Aufstände gegen soziale Misstände für Migrantenfamilien, von Jugendlichen sprich von Männern und nicht von Frauen getragen werden,

‚Fils de pute‘, Hurensohn, lautet heute die Schmähung der Polizeibeamten durch die Steine und Brandsätze werfenden Jugendlichen, bzw. Jungen, Mädchen kommen in dieser ‚Jugendrevolte‘ nicht vor.

obwohl diese, so Schwarzer „doppelten Grund zum Protest hätten“. Wie überall auf der Welt, in Ägypten oder Libyen, stellen die Männer das „Schlachtvieh“ für die Revolution dar und die Frauen partizipieren an den blutig erkauften Errungenschaften. Da nützt dann auch kein Hinweis darauf, dass die meisten „Demonstranten“, die meisten Zuwanderer, Muslime wären – sprich: in einem zutiefst patriarchal-klerikal beeinflussten, frauenfeindlichen Umfeld groß gewordene Männer. Für Deutschland sieht Schwarzer ebenfalls die Gefahr eines „Abdriftens der Jungen und Männer in muslimisch dominierten Vierteln“. Frauen sind Opfer, Männer Täter – ein ehernes Gesetz des Feminismus‘, so wird es auch bleiben. Ein interessantes Interview Weltwoche – 21.12.06 von Frau Schwarzer legt einiges zu ihrer Weltsicht offen. „Männer sind Schweine, traue ihnen nicht mein Kind“, scheint nicht nur die Botschaft der Ärzte zu sein sondern auch die, der Schwarzer. So teilt sie z.B. mit, dass sie in den Naturwissenschaften nicht ausreichend gebildet ist, vertritt dennoch einen kulturalistischen Anspruch in Geschlechterfragen. Patriarchat eben. Lesen’s mal Pinker Frau Schwarzer, das hilft weiter! Da hilft auch das „Wegwischen“ in der Replik auf das, richtigerweise getätigte Nachhaken des Interviewers, in Bezug auf biologische Theorien nichts. Letztlich bleibt nur der Verweis auf einen „Backlash“ in vielen Bereichen. Junge Männer sind halt doch nur pornografiesüchtige Frühpubertierende, deren Mütter für sie Kondome kaufen müssen – ach ne, das macht ja nur eine Freundin der Schwarzer für ihren 15jährigen Sohn. 2003 spricht Frau Schwarzer in einem Interview mit Roger Köppel und Thorsten Stecher „Ich bin es leid, eine Frau zu sein“ – 4.12.03 u.a. darüber, ob sich das Patriarchat noch abschaffen lässt. Das Patriarchat besteht seit 5000 Jahren. Dies ist für Frau Schwarzer ein Faktum, denn das hat Dr. Gerda Lerner, eine Historikerin bewiesen. Von einer Patriarchatslüge, wie sie jedem normalen Menschen einleuchtet, haltet Frau Schwarzer nichts. Auch sieht sie Benachteiligungen von Männern nicht in der Form, wie sie auftreten „Das gibt es, ist aber die Ausnahme“. Doch am interessantesten für mich ist das Eingeständnis, dass Frau Schwarzer, wie viele andere, berühmte Frauen auf dem Cover zu „Ich habe abgetrieben!“ gar nicht abgetrieben hat:

Ja, einige. Ich selber habe auch nie abgetrieben. Aber ich hätte es getan, wenn nötig

Lächerliche Tierliebe – EMMA 1/1984 verfestigt meinen Eindruck von Schwarzers Weltsicht. Sie meint allen Ernstes:

Die Hierarchie ist klar: Ganz oben ist der Eine, der Herrenmensch. In Relation zu ihm sind die übrigen „die anderen“. Unter dem Herrenmenschen sind die anderen Männer. Unter den Männern sind die Frauen. Unter den Frauen die Kinder. Und ganz unten, unter allen, sind die Tiere. Sie sind die Mindersten von allen. Sind sie nicht mindestens „nützlich“ oder haben das Glück, ein „Lieblingstier“ zu sein, dann sind sie vogelfrei.

Fortsetzung folgt

Alice Schwarzer zum Thema „Mann“ – Teil I

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Die wohl breitenwirksamste und sicherlich „eine der bekanntesten – ich würde sagen die! bekannteste – Vertreter(in)nen der deutschen Frauenbewegung“ (wikipedia), hat ihre neue Biographie vorgestellt. Darin, so Vorarlberg Online, betone sie, keine „Männerhasserin“ zu sein. Trifft dies zu oder zieht sie doch immer noch pauschal gegen „Machos und weibliche Unterdrückung“ in den Krieg, wie es in den 70ern der Fall war?

Um dies herauszufinden, habe ich mich darangemacht, den Output zum Suchbegriff „Mann“ auf ihrer Homepage zu analysieren.

Die Suche brachte 219 Ergebnisse zutage. Die ersten zehn Seiten – 100 Ergebnisse – mit einer Relevanz von 100 bis 66% wurden berücksichtigt. Ähnliche Begriffe wie Kachelmann, Mannheim, Käßmann usw. wurden nicht in die Bewertung mit aufgenommen.

Auf Seite 1 finden wir den ersten Artikel, in welchem das Schlagwort „Mann“ vorkommt. In Gründe zum Männerhass? – Emma 3/1977 beklagt sich Schwarzer darüber, dass sie die Boulevardzeitung „Express“ damals in einem Artikel als „Deutschlands Männerhasserin Nr. 1“ tituliert hat und verallgemeinert diese Express-Polemik auf alle Frauen. Sie betont, dass ihr Kampf nur für Frauen und nicht gegen Männer bzw. nur gegen Männer sei, wo diese der Emanzipation der Frauen im Wege stehen würden, schreibt aber im nächsten Satz eben davon, dass sich dieser express’sche Angriff gegen alle Frauen richten würde, die es wagten Männer! in Frage zu stellen.

Es scheint einfach zu sein, oftmals angebrachte Kritik an einzelnen Männern vorzubringen, wenn man eine strukturelle Kritik am MANNSEIN bereits voraussetzt. Die Patriarchatslüge schimmert durch. Frau „Ich-habe -nichts-gegen-Männer“ Schwarzer spricht von Herrschern und Beherrschten, von einer Sklavenmentalität der Frauen, vergisst aber darauf, zu betonen, WER denn eigentlich „herrscht“ in unserer (schein)demokratisch legitimierten Gesellschaft – die 99% in normalen Jobs arbeitenden Männer sicherlich nicht. Anscheinend auch nicht zu Hause, wenn wir den jetzt zugänglichen Studien zur Verteilung von gewalttätigen Handlungen in Familien nach Geschlecht und die Konsumausgaben nach Geschlecht berücksichtigen – früher war das Verhältnis in einigen Fragen diesbezüglich sicherlich noch ausgeprägter. Mal so, mal so, das sei zugestanden. Interessant auch ihre Rechtfertigung des „Hasses“ auf einzelne Männer und gesamtgesellschaftlich auf Männer!, die Herrscher in einer „Männergesellschaft“. Beispiele für hassenswerte Subjekte dieser Spezies, wie den Mann einer Arbeiterfrau, nach Aussage dieser „das Schwein“, runden das einseitige Bild ab.

Auf Seite 2 finden sich drei Artikel. In Der Männerschreck, einer im Stern erschienen „Geschichte der Frau, die deutsche Frauen auf die Barrikaden treibt“, durchläuft und beschreibt Winfried Maaß Stationen in Schwarzers Leben und die „wichtigsten“ Ereignisse, Siegeszüge während dieser Lebensphasen in einigen Passagen meiner Meinung nach ganz gelungen und gibt wider was in Sofies-, nein Schwarzers-Welt wohl Sache zu sein scheint:

Agitatorin und Amazone in einem, ist Alice Schwarzer angetreten, die Männerherrschaft zu brechen.

Auch bezeichnend die Aussagen zum heute verbreiteten, damals noch nicht benannten Gender Mainstreaming:

Gleich den Führerinnen der „Women’s lib“, der großen amerikanischen Frauenbefreiungsbewegung, träumt deren deutsches Nachbild von einer neuen Lebensordnung, in der es – Zeugen und Gebären notgedrungen ausgenommen – keine Unterschiede mehr zwischen den Geschlechtern gibt, wo Kinder nicht mehr „in männliche und weibliche Rollen gedrängt, sondern zu Menschen erzogen werden“, die niemanden untertan sind und sich ihrer Begabung und Neigung entsprechend entfalten können.

Hervorzuheben, welcher „Machtmittel“ Frauen sich bedienen sollten:

Aber sie weiß auch, dass Liebe zwischen Frauen ein Kampfmittel gegen Männer sein kann: Die Frauen können ihnen dann leichter den Koitus verweigern, um ihre Forderungen nach totaler Gleichberechtigung besser durchzusetzen.

Alice im Männerland – 13.02.04 ist ein Kurzbericht von Uwe Spille – wohl auch ein Kind seiner Zeit – über einen Vortragsabend Schwarzers in der Stadthalle Tuttlingen. Man könnte meinen, Spille würde um Schwarzer freien, wenn man Zuschreibungen wie diese

Hockt da, locker, unverschämt strotzend vor Weiblichkeit, eine stolze, sich selbst bewusste Frau, und verströmt eine Wärme und Herzlichkeit, dass selbst die zugige Halle zum gemütlichen Wohnzimmer zu werden scheint.

oder diese

Groß und füllig, warm, verständnisvoll, beschützend und jederzeit bereit, wie eine Löwin ihre Kinder, die Frauen, Menschen zu verteidigen.

bzw. diese

Alice Schwarzer hört zu, verständnisvoll, hilft mit Worten, wo sie kann. Brillant im Analysieren, praktisch veranlagt und intellektuell kaum angreifbar. Langanhaltender, herzlicher Applaus zum Schluss.

liest. Soviel zum Thema Objektivität. Doch nun zu den Aussagen von Frau Schwarzer. Diese scheint wirklich der Meinung zu sein, dass es junge Frauen heute wesentlich schwerer hätten, als sie damals. Verständlich, bei den nur ein, zwei Gleichstellungsbeauftragt“innen“ bundesweit, welche sich wahrscheinlich auch noch nur eine volle Stelle teilen müssen. Oder der nächste Brüller:

„Ich bin eine Gleichheitsfeministin, für mich sind Männer und Frauen gleich viel wert“

Das sehe ich auch so! Nur hat das in meinen Augen nur partiell, unter eklatanter Ausblendung von Biologie, etwas mit fundamentaler „Gleichheit“ zu tun und überschneidet sich wohl eher mit „staatsfeministischen“ Anliegen bzw. hofiert, lanciert den Gleichstellungs!feminismus. Kann mal jemand Frau Schwarzer den Unterschied zwischen Gleichartig- und Gleichwertigkeit erklären? Wahrlich ein interessantes Bild, welches uns Herr Spille hier (über)zeichnet. In Ein Mann sieht rot – EMMA 6/2005 hetzt Schwarzer gegen den damaligen Kanzler Schröder, polemisiert stark zugunsten einer Kanzlerin Merkel. Wie sollte man Vergleiche zu Tyrannen, persönliche Abwertungen oder gar Unterstellungen auch anders bezeichnen, als als Hetztiraden.

Wir erkennen den typischen Tyrannen daran, dass er männlich ist; er macht, was er will; und es tödlich sein kann, ihm zu widersprechen. Innerhalb seines Universums gilt sein Gesetz, ob Eigenheim oder Kanzleramt. Unser Polittyrann spielt sich als Wahlsieger auf, obwohl er der Verlierer ist.

Schröders Motiv ist unübersehbar Verachtung, ja Hass auf die Frau, die ihm gewachsen sein könnte.

Aber Frau Schwarzer hatte Recht, eine deutsche Kanzlerin tat Not. Die Welt hat sich mit einer deutschen Kanzlerin sichtbar verändert. Ob dies gut oder schlecht ist, bleibt dahingestellt.

Auf Seite 3 finden sich zwei Artikel. In Foltern Frauen wie Männer? – EMMA 4/2004, stellt sich Schwarzer ebendiese Frage und gelangt für viele – für mich nicht – zu überraschenden Einsichten. Erstmal sei zu erwähnen, dass es tausende Fotos der Folterungen von Abu-Ghraib gebe aber immer nur vier herausgestrichen worden wären. Darunter das meistpulizierte, welches die Gefreite England zeigt.

Sie hält stehend eine Leine in der Hand, die um den Hals eines kriechenden nackten Mannes gebunden ist. Es ist das einzige Bild, auf dem die Agierende sich nicht der Kamera, sondern dem Opfer zuwendet. Ihre Körperhaltung wirkt nicht herrisch, sondern eher unschlüssig, fast marionettenhaf

Es möge jeder selber entscheiden, ob so oder so Marionetten aussehen. Ich sehe hier keine „Marionetten“ und warum eigentlich Marionetten? Das wird dem Leser bei fortführender Lektüre klar. Frau England hat nur „mitgemacht“, es wurde ihr „aufgetragen“, so Schwarzer um dann wie selbverständlich konkludieren zu können:

Das eigentliche Geschehen ist nicht die Handlung, sondern das Dokumentieren der Handlung, sind die Fotos. Sie sind die Trophäen der Sieger, Beweise der Zerstörung des Gegners – und der Degradierung der eigenen Kameradinnen.

Schön: Frauen foltern nicht, Frauen misshandeln nicht, Frauen wenden keine Gewalt an – außer im familiären Umfeld – und Frauen entwickeln keine Sadismen; schon gehabt, schon widerlegt.

Noch sind diese Frauen Lichtjahre entfernt von einer wirklichen Gleichberechtigung und damit Gleichheit in der Armee. Nur der Starke kann zum triumphalen Täter werden, die Frauen aber sind noch schwach.

Doch nun die Wendung. Es geht scheinbar, ein paar Zeilen weiter, nicht darum, zu behaupten, Frauen täten all‘ diese schlimmen Dinge nicht sondern darum, aufzuzeigen, dass es sich hier letztlich doch immer um eine Frage der Macht handle. Logisch, um eine Handlung zu setzen braucht es kein handelndes Subjekt, derjenige, welcher die Handlung dokumentiert, setzt die Handlung, verfügt über die Macht. Aber spielt auch keine Rolle, da es letztlich wieder aufs Patriarchat hinausläuft und das Faktum, dass nur rund 10% der amerikanischen Soldaten im Irak weiblich wären, die Fotos jedoch ausschließlich oder vermehrt weibliche Akteurinnen zeigen würden, die Frage nach dem Zufall! bei Frau Schwarzer aufwirft. Letztlich sind alle „verwickelten“ Frauen „Opfer“ des Patriarchats oder „Statistinnen in pornografischen Inszenierungen“. Ich erspare den Rest möchte allerdings die Frage aufwerfen, warum Frau Schwarzer die Entrüstung der Menschen immer nur darauf zurückzuführen sucht, dass es Frauen, das unterdrückte Geschlecht, waren, die eine solche Tat begingen, dazu gezwungen wurden und nicht, wie wohl die meisten darüber, dass es Frauen, die in unserer Gesellschaft immer noch und verMEHRT einen Mehrwert gerieren und gegenüber Männern besitzen – 10 Tote, darunter Frauen und Kinder -, unantastbar, würdevoll sind, diese Frauen es sind, welche solche Taten begehen. Dass dem so ist, dafür hat nicht zuletzt der Feminismus des weiblichen Opfernarzismus‘ gesorgt. Ich weiß, dass Frauen zu allem fähig sind auch ohne handelnde, männliche Subjekte im Hintergrund, Frau Schwarzer scheint dies allerdings nicht zu wissen, zu wissen wollen. Frau Schwarzer hält Frauen wohl immer noch für „Puppets“; na da wird sie die „Muppet-Show“ wohl geliebt haben. In Alice im Staate der Männer (Zeit-Artikel aus dem Jahre 1976) kommt Christian Schultz-Gerstein zu Wort. Er verteidigt, ungeachtet des Inhalts von Schwarzers Aussagen, das Recht auf freie Meinungsäußerung und kritisiert die Untergriffigkeit einiger, damaliger Kommentatoren und Kollegen in der Auseinandersetzung mit Schwarzer.

So gewiss Alice Schwarzers Kritik am Patriarchat nicht unter Naturschutz steht, so gewiss muss eine demokratische Öffentlichkeit, die diesen Namen verdient, den Schutz ihrer wie jeder anderen Person gewährleisten dadurch, dass sie sie ernst nimmt, ihr sachlich widerspricht, zustimmt oder sie auch für unwichtig hält und schweigt.

Ich gehe mit dieser Meinung selbverständlich d’accord.

Fortsetzung folgt

(Speed) Cubing

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Seit Freitag habe ich mich daran gemacht, die Anfänger-Methode umzusetzen.
http://v7.tinypic.com/player.swf?file=29ypao4&s=7
Original Video – More videos at TinyPic

1.16min (0:27-1.43) ist doch gar nicht so schlecht für den Anfang – oder?

Frauen und aggressives Verhalten

Gepostet am Aktualisiert am

Auch heute noch wird man über die Massenmedien damit konfrontiert, dass Gewalt ein spezifisch männliches Problem darstelle. Das Bild des prügelnden Ehemannes und der tapferen Frau, welche sich zur Wehr setzt und dem Peiniger auch schon einmal „in tiefster Not“ den Penis abschneidet (wie geschehen im Jahr 1993 durch Lorena Bobitt), was sie zur Heldin – zumindest der deutschen – Frauenbewegung macht, ist präsent. Frau Schwarzer widmete dieser „tapferen Frau“ 2010 gar eine Nachbetrachtung, ein „was macht sie nun“.

Doch wie sieht die Realität aus, ist Aggression, aggressives, gewalttätiges Verhalten, wie uns die feministische Theorie weismachen will, spezifisch männlich?

Dazu eine Studie aus dem Jahr 2005. Dutton et al. geben ein klares Statement gegen die feministische Propaganda ab. Sie schreiben:

Feminist theory of intimate violence is critically reviewed in the light of data from numerous incidence studies reporting levels of violence by female perpetrators higher than those reported for males, particularly in younger age samples.

Und konkludieren gar:

It is concluded that feminist theory is contradicted by these findings and that the call for “qualitative” studies by feminists is really a means of avoiding this conclusion.

Eine neue Studie von Carmo et al. bestätigt diese Aussagen für Portugal:

The reported cases of intimate partner violence against men represent 11.5% of the total of these cases observed in the medico-legal services of Porto. This number may be bigger because men tend to underreport and hide this kind of victimization, and also because injuries usually are mild (women perpetrate psychological abuse and minor acts of physical violence). Male victims may benefit from preventive and informative public policy campaigns.

Der Artikel von Cross und Campbell bietet eine Erklärung dafür, warum aggressives Verhalten außerhalb! der Partnerschaft eher bei Männern vorzufinden ist als bei Frauen. Ihrer Meinung nach ist dies auf durch die Evolution erklärbare, adaptive Mechanismen zurückzuführen. Die weibliche Aggression, so die Autorinnen, wird im Hinblick auf die Rolle von „Angst“ als einem „adaptive mechanism“, welcher dafür Sorge trägt, dass das sich-physischen-Gefahren-aussetzen dadurch minimiert wird, gesehen.

Innerhalb von Partnerschaften sieht die Sache anders aus. Auch die Autorinnen gehen davon aus, dass „within intimate partnerships“ die Situation eine andere ist und Frauen hier vermehrt zu aggressiven Verhaltensweisen neigen. Erklärbar wird dieses Phänomen in ihren Augen durch die Abwesenheit, die Reduzierung von Angst in einer intimen Partnerschaft.

Sie schreiben:

We suggest that the absence of a sex difference in intimate partner aggression results partly from a reduction in female fear mediated by oxytocin, which reduces stress responses to biologically necessary encroachments on women’s bodies.

Interessant auch die Studie von Lindberg et al., welche von Seiten der Schlafforschung zum Ergebnis kommt, dass „the biological correlates of severe impulsive aggression seem to share similar features in both sexes.“

Wobei hier zu erwähnen ist:

The rate of violent crimes among girls and women appears to be increasing.

Halten wir fest: Es gibt Evidenz dafür und nicht zu knapp, dass Frauen im familiären Umfeld genau so zu Gewalt neigen wie Männer. Leider ist dies bis dato dem Zeitgeist verborgen geblieben. Das muss sich ändern!!

Der Mann als Witzfigur – oder doch nicht (mehr) so ganz?

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Auf web.de habe ich heute einen, wie so oft einen männerfeindlich wirkenden Artikel entdeckt. Der übliche, dem Zeitgeist geschuldete Mist; wieder ein misandrisches Surrogat feministischer Agitation, welches sich „klassischer Rollenbilder“ nur dann bedient, wenn es Männer zu verunglimpfen, sich über sie als „von wegen starkes Geschlecht“ lustig zu machen gilt. Das dachte ich, als ich den Titel las und den Text überflog. Doch falsch gedacht – teilweise zumindest.

Von wegen starkes Geschlecht: Die Krise des Mannes

Der Artikel scheint einerseits die Werbetrommel für das neue Buch des Psychotherapeuten, Mediziners und „Männerexperten“ Professor Dr. med. Matthias Franz zu rühren und andererseits, was für mich viel wichtiger ist, endlich einmal die Fakten auf den Tisch zu legen:

– Männer erleiden drei bis vier Mal häufiger einen frühen Herztod als Frauen

– Männer sind häufiger Opfer von Gewalt- und Unfällen

– Männer begehen drei Mal häufiger Suizid als Frauen

– Männer sterben im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen

Doch was sagt der Autor laut dpa dazu: „Männer haben oft Angst, sich zu öffnen, Schwächen einzugestehen und Hilfe anzunehmen“; das ist ein Mitgrund für die verkürzte Lebenszeit der Männer – so jedenfalls die Aussage. Die Klosterstudie scheint dem Herrn Professor nicht bekannt zu sein. Es könnte natürlich auch sein, dass sich Klosterbrüder lang und breit über ihre Wehwechen in Selbsthilfegruppen austauschen und sofort professionelle Hilfe in Anspruch nehmen, wenn eine Flatulenz zu entweichen droht. Ich ziehe eine solche Möglichkeit jedoch eher in Zweifel.

Vielleicht könnte es ja auch einfach daran liegen, dass Männer im Schnitt genetisch-biologisch mitbedingt anders ticken als Frauen. Vielleicht hat der Kommentator „trypsin“ partiell recht, wenn er schreibt:

Das ist eine typisch weibliche Denkweise. Probleme muss man lösen, Gefühle verstehen und gegebenfalls verändern, aber mit anderen darüber reden hat noch nie jemandem was gebracht

Doch weiter zu den Fakten:

– Männer werden in Funk und Fernsehen als „Trottel, eitle Gockel und/ oder Gewalttäter“ karikiert

User „GegenwindM“ meint gar:

Im Grunde sollten wir Männer uns vor die Glotze hocken und stillschweigend Bier trinken, denn wir können und wissen sowieso nix.

– Jungen werden in Kindergärten und Schulen, von überwiegend weiblichem Lehrpersonal femisiert, angepasst und kommen selbst in ihrem Eltern- oder wohl besser Mutterhaus oft nur mit Frauen in Kontakt – 90% der Alleinerziehenden sind Frauen!

Und es gebe noch Vieles hinzuzufügen!!

Schade, dass sich Franz und andere immer noch im feministischen Paradigma der Angleichung des Mannes an die Frau, des devianten männlichen Geschlechts am weiblichen – „an ihm soll es genesen“ – orientieren.

„Männer sprecht über eure Gefühle und Probleme“ raten die Experten um Franz. Wenn wir das aber gar nicht wollen, Herr Franz, was dann? Weiterbringen wird uns das nicht. Das führt nur in die Resignation, beweist ja gerade die Wirklichkeit – nicht die Scheinrealität des Elfenbeinturmes -, dass viele Frauen eben den Macho in der Realität anziehend finden oder wie „snakesantos“ es überspitzt ausdrückt:

Jeder weis mittlerweile, das der gefühlvolle, sensible und ehrliche Mann in unser Gesellschaft nach Hause gehen kann. Ich kenne zahllose Beispiele (inkl. myself) wo solche Männer in Beruf und bei Frauen versagt haben und alleine sind oder Burn out und Depressionen haben. Der arrgoante und „selbstbewusste“ Mann, der Bescheisser und hörig Macher ist der Erfolgreiche, der Verheiratete und der, der „im Leben steht“.

Es sind Maskulisten wie Arne Hoffmann und Der! Maskulist schlechthin Michail Savvakis, die mir die Augen geöffnet haben. An ihnen sollten wir uns orientieren und nicht an dem Staatsfeminismus sich anbiedernden Lakaien.