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Danke an alle Leser und die fleißigen Kommentatoren!!!

Ein wenig Statistik – für die Gesterkamps und CoKG:

Dieses Blog wurde Ende September ’11 gestartet und konnte bis 31.12., 5.115 Zugriffe generieren. Das war ein Schnitt von 55 Zugriffen pro Tag. Januar und Februar 2012 erhöhte sich der Schnitt – bis dato – auf 95 Zugriffe am Tag, mit dem besten Ergebnis von 303 Zugriffen gestern.

Somit liegt, meiner Einschätzung nach, das Potential für dieses kleine, österreichische Maskulisten-Blog bei max. 2.500 Zugriffen im Monat. Realistischer, mit weniger Arbeit verbunden :), sind wohl 2.000 Zugriffe im Monat.

Offener Brief an alle Feministinnen

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Dies ist ein

OFFENER BRIEF
an alle

Gleichheits- und Differenz-,
dekonstruktivistischen, postfeministischen,
marxistischen, anarchistischen,
individualistischen, autonomen, militanten,
gynozentrischen, kulturellen,
magisch-neuheidnischen,
psychoanalytisch orientierten,
und Staats- FEMINISTINNEN!

Österreich, 19. Feber 2012

Gewalt ist …, nicht männlich, nicht weiblich – sie IST!

Noch im Jahr 2000 titelte die EMMA, dass Gewalt ein Geschlecht habe – das männliche. Männer töten, Männer misshandeln, Männer vergewaltigen – Frauen, Mädchen, Kinder. Es gebe zwar auch gewalttätige Frauen, die Dominanz der männlichen Gewalt wäre aber erdrückend.

Zu dieser Zeit, und schon viel früher, gab es Studien und Fachpublikationen die tunlichst verschwiegen wurden. So schrieben Beier und Green 2000 über weibliche Reproversion bzw. Pädophilie, Fedoroff et al 1999 über paraphile Frauen, Hetherton, Graystona und de Luca ebenfalls 1999, Duncan & Williams 1998 über sexuellen Missbrauch durch Frauen. Auch Studien zur weiblichen Gewalt in Partnerschaften (Coney, Mackey 1999; Fiebert, Tucci 1998) gab es. Diese und viele weitere Studien zeigten, dass Gewalt kein Geschlecht hat, dass Gewalt IST.

In den Folgejahren bestätigten und untermauterten mehrere Hundert Studien und Fachpublikationen diese Aussage. Professor Siebert hat 282 scholary investigations zusammengetragen und auf seiner Webseite veröffentlicht; ich habe noch einmal 110 neue! Studien und Fachpublikationen, davon 29 deutschsprachige, zusammengetragen. Das heißt, es wurden mittlerweile knapp 400 Studien und Fachpublikationen eruiert, die bestätigen, dass Frauen auch Täter sind, dass Frauen ihre Partner und Partnerinnen misshandeln, dass Frauen Männer, Jungen und Töchter sexuell nötigen, dass Frauen psychische Gewaltformen bedienen.

Ungeachtet dieser, in meinen Augen erdrückenden Evidenz, veröffentlichte EMMA noch 2010 ein Dossier: Männergewalt, denn Männer sind nun einmal die Täter.

Diese Meinung begegnet mir noch heute im politischen Diskurs, in den Medien und beim Austausch mit Feministinnen, als Dogma.

Frauen sind Opfer, Männer sind Täter. Doch dieses Dogma ist nicht mehr zeitgerecht. Dieses Dogma behindert eine geforderte Gleichberechtigung der Geschlechter, leugnet männliche und weibliche Opfer.

Es ist mir durchaus bewußt, dass dieses Dogma für bestimmte Formen des Feminismus unter Leugnung biologischer Realitäten eine tragende Funktion besitzt.

Trotzdem sollten wir, so finde ich, als Erstes nach Wahrheit und Wahrhaftigkeit streben. Niemand will hinter eine Gleichberechtigung der Geschlechter zurück, auch wir Maskulisten und Männerrechtler nicht.

Wenn ihr sagt: „Frauen an den Herd“, sagen sie. Sagen wir: Ja, wenn sie es wollen! Wenn ihr sagt: „Männer an den Herd“, sagen wir. Sagen wir: Ja, wenn sie es wollen! Nicht mehr und nicht weniger. Wir sind alle gleichwertig aber nicht gleichartig. Wir unterscheiden uns und das ist gut so.

In diesem Sinne bitte ich Euch:

Gleichheits- und Differenz-, dekonstruktivistischen, postfeministischen, marxistischen, anarchistischen, individualistischen, autonomen, militante, gynozentrische, kulturelle, magisch-neuheidnische, psychoanalytisch orientierte, und Staats- FEMINISTINNEN!

Erkennt männliches Leid und weibliche Täterschaft als solche(s) an!

Euer,
termi

Ps. Die Kommentarfunktion ist bei diesem Beitrag für weibliche Kommentatorinnen freigeschaltet.

Ron Paul – Abtreibung eine Frage der Moral und nicht des Gesetzes

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Da man leider meinen Beitrag zu Piers Morgans Interview mit Ron Paul in dessen Show „Piers Morgan Tonight“ auf CNN im wgvdl-Forum gelöscht hat, poste ich ihn hier noch einmal auf meinem Blog. Ich hoffe, meine Leser sind des Englischen mächtig.

Hier das Interview:


_________________________

Sehr interessant ist Pauls Einlassung zum Thema Abtreibung. Er meint, dass Abtreibung letztlich mehr eine moralische als eine rechtliche Frage beinhalte und ein bestimmtes Verhältnis zu Leben als solchem es erst ermöglicht, frei und tolerant anderen Menschen gegenüber zu sein. Das ist ein neuer Gedanke, der mit Recht die 68er in Frage stellt. Dieser Gedanke setzt sich in der heutigen Zeit fest. Warum sollte ich tolerant anderen Menschen gegenüber sein, die ein grundlegendes Seinsverständnis negieren? Warum sollte ich tolerant Menschen gegenüber sein, die diese Toleranz dahingehend ausnutzen um politischen und moralischen Druck zu erzeugen, dass aus Toleranz zwangsläufig Akzeptanz und Normalität zu erfolgen haben? Ich wüsste nicht, warum ich das tun sollte – ihr etwa?

Die Transkription und Hervorhebung der besagten Stellen stammt von mir. Die Äußerungen sind im Video zwischen 30:34 und 31:24 zu finden:

But to tell you the truth, what I saw happening in the 1960’s, … the changing attitude people would doing illegal abortions. For me it’s a moral problem it was the changing morality of the 60’s, the lack of respect for life leads to a lack of respect for liberty and all the things that I believe in. So it was a change in morality that had the Supreme Court changed the law. So I don’t believe that changing the law is the magic cure. I do believe, very sincerely if we don’t have an understanding of life and have a lot respect for life, I can’t defend people on their personal liberties, I can’t be as tolerant as I am on how they use their liberties, so that’s why I think it’s really a moral issue, rather than a legal solution to all these problems.

Auswertung der Umfrage vom 17.1.

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Am 17. Januar stellte ich die Frage:

Ist es eurer Meinung nach legitim, dass gemeinsame Obsorge für ein Kind nur den Eltern und nicht, z.B. einem lesbischen Paar eingeräumt werden kann?

Nun zum Ergebnis eurer Abstimmung:

Ich danke für die Stimmabgabe!

Wofür ich stehe

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Seit dem Präsidentschaftswahlkampf ’08 begleitet mich der republikanische Kongressabgeordnete Ron Paul. Er, ich würde ihn als konservativen Libertären bezeichnen, steht im Jahr 2012 wie kaum ein anderer Politiker für Aufrichtigkeit und Integrität in der politischen Landschaft der Vereinigten Staaten. Mich persönlich fasziniert, wie Ron Paul im republikanischen Vorwahlkampf die Massen mobilisieren kann.

Es zeigt sich einmal mehr, wie sehr sich die Menschen nach Familie, Geborgenheit, Aufrichtigkeit, Freiheit und Partizipation sehnen. In den letzten Jahrzehnten ist nicht nur in den Vereinigten Staaten so Einiges falsch gelaufen, auch bei uns in Europa.

In letzter Zeit habe ich viel darüber nachgedacht, wie meine politische-kulturelle Positionierung aussieht. Meine Leser werden wissen, jedenfalls diejenigen, welche schon zu Beginn dabei waren, dass ich grob gesprochen vom Konservativen, über den Liberalen zu demjenigen Menschen wurde, der ich jetzt bin. Doch wer oder was bin ich heute, wofür stehe ich?

Ich glaube, ich sehe mich in vielen Bereichen als konservativ-libertären Kommunitaristen. Weder postmarxistischer Sozialismus noch Liberalismus in Reinform haben mich, aus nachvollziehbaren Gründen, überzeugt. Ich bin Demokrat, wenngleich ich weiß, dass die Demokratie systemimmantente Mängel aufweist, letztlich in enger Umarmung mit dem Kapitalismus zu einer oligopolartigen Fixierung der Macht führt (Stichwort: Bilderberger). Ich sehe mich als Humanisten und Rationalisten. In ethischen Fragen neige ich zu Kant und Aristoteles, zum Kategorischen Imperativ, zur Goldenen Regel. Ich sehe mich als non-theistischen Agnostiker. Ich erkenne den Wert von Religion an. Wofür steht ihr?