Krieg der Knöpfe

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In den letzten Tagen habe ich einige Mails bekommen, in denen ich aufgefordert wurde, mich mit der linken Männerrechtsbewegung auszusöhnen. Ein gewisser Bertram meinte gar, Arne – seine Diktion, nicht meine – und ich, wir kämen doch beide vom Land, dort wäre der Umgangston bekanntlich etwas rauer also sollte ich mich doch nicht so haben, außerdem ginge es auch um die Jungen.

Es stimmt, es geht zwar nicht nur aber eben auch um Jungenpolitik. Daher habe ich mir überlegt, ob wir nicht unseren „Krieg der Knöpfe“ endlich beenden sollten. Hoffmann wohnt im Dorf der Linken ich wohne im Dorf der konservativ-Libertären. Ich schreibe, dass ich keine linken Männerrechtler brauche, bin mir nicht bewußt darüber, dass mein Blog mittlerweile durchaus einen gewissen Stellenwert in der Männerrechtsszene im Net genießt und schneide Hoffmann somit einen Knopf von seiner Buchse ab. Hoffmann hält mich allem Anschein nach aus diesem Grund für einen Rechten und schneidet mir damit ebenfalls einen Knopf von meiner Buchse ab.

Freilich kann eine solche Distanzierung, eine Haarspalterei in Links und Rechts – vor allem wo sie nicht angebracht ist – dazu führen, dass die eigenen Positionen mehr Anklang in der Bevölkerung, im staatstragenden Feminismus finden können andererseits werden dadurch konservative Männerrechtler aussen vor gelassen. Im Gegensatz dazu wissen wir konservativen Männerrechtler sehr genau, dass die sog. linken Männerrechtler so gänzlich ohne uns auch nicht können, selbst wenn wir ihnen keinen Gewinn bringen, so können wir ihnen, aus ihrer Perspektive heraus, doch sehr wohl Schaden zufügen. Scheinbar geht es nicht ohne einander.

Was also tun? Von meiner Seite aus bin ich wieder zum Dialog bereit.

4 Kommentare zu „Krieg der Knöpfe

    Omti sagte:
    März 20, 2012 um 12:11 am

    Was ist denn plötzlich bei den Männerrechtlern los? Du und Manifold hackt auf Hoffmann rum, Hoffmann hackt auf euch rum, Kirk trollt plötzlich die Maskulisten…

    Eine heterogene Bewegung hat es normalerweise so an sich, das man sich nur auf gewisse Sachen einigen kann und den Rest möglichst rauslassen sollte. Was mich angeht, ich halte Libertarismus nur für eine Rechtfertigung für einen Geldadel und Bürgerliche Freiheit gilt nur im geringen Rahmen der eigenen Toleranz. Das ändert aber nichts daran, dass ich deine Arbeit wert zu schätzen weiß und diesen links-rechts Zank für kontraproduktiv halte.

    Wenn ich Feminist wäre, dann würde ich mich einen Keks über dieses Gezanke freuen.

      terminatus30 geantwortet:
      März 20, 2012 um 8:03 am

      Nun, ich hacke nicht auf Hoffmann rum. Er erwähnte mein Blog und ich habe etwas emotional repliziert. Das war es auch schon. Was mit Kirk los ist, weiß ich nicht, musst du ihn selbst fragen.

    Christian - Alles Evolution sagte:
    März 20, 2012 um 8:25 am

    „Das war es auch schon.“

    Wunderbar, dann kann man ja einfach weitermachen. Verschiedene Ansichten sollten ja nun wirklich kein Problem sein.
    Eine Zwangseinigkeit halte ich ebenfalls für falsch, es bringt nichts über ein Thema zu reden, wenn man nicht verschiedener Meinung sein kann.
    Ich denke wir sind ja alles erwachsene Leute, da knallt es eben ab und zu mal, und dann geht das Leben weiter

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