Tag: März 5, 2012

Wer braucht linke Männerrechtler?

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Nach mehreren Anfeindungen von linker Seite, Verbrüderungen von Homosexuellen und Femfaschs auf dem Blog allesevolution gegen mich, stellt sich mir die Frage, wer denn eigentlich linke Männerrechtler braucht.

Meine Erfahrung mit linken Männerrechtlern – Hoffmann ausgenommen – ist, dass sie den Kampf um die Gerechtigkeit für Jungen und Männer lieber den konservativen Männerrechtlern überlassen. Da wird dann häufig in Elfenbeintürmern über Unrecht lamentiert und nebenher noch fleißig gegen konservative Kollegen gefeuert. Halbherzig wird für Jungen- und Männerrechte eingetreten.

Mir scheint, Professor Spaemann hatte recht, als er darauf hinwies, dass zu Zeiten des Faschismus‘ meist konservative Menschen es waren, die aktiv gegen den NationalSOZIALISMUS (Volksgenossen sagte Hitler doch immer 😉 auf- und eintraten; als er festhielt:

Bloße Liberalität führt zwar auch dazu, dass man totalitäre Regime nicht leiden kann, aber es führt nicht zu Widerstand.

Es waren Katholiken, die geschlossen für die Zentrumspartei und gegen die NSDAP stimmten. Aber auf das wird immer wieder vergessen. Es sind nicht nur Homosexuelle unter Hitler verfolgt worden, allerdings wäre es wohl nicht politisch korrekt, auf Folgendes hinzuweisen:

Allein im Konzentrationslager Dachau waren über 1.000 katholische Priester aus unter anderem Polen, Deutschland und den Niederlanden inhaftiert. Insgesamt starben knapp 2.000 polnische Geistliche in den KZs

Also, wer braucht linke Männerrechtler?  Ich nicht!