Buchempfehlungen

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Ich möchte meinen Lesern heute zwei Bücher empfehlen, welche, wie ich finde, auch Männerrechtsanliegen tangieren. Sie zeigen zumindest, wie Manipulationen funktionieren.

Das erste Buch ist Homosexuality and the Politics of Truth von Jeffrey Satinover. Dieses Buch ist zwar schon etwas älter – Ersterscheinungdatum 1996 – dennoch in vielen Bereichen topaktuell.

Dr. Jeffrey Satinover ist ein angesehener amerikanischer Psychiater, Psychoanalytiker und Mediziner mit Lehraufträgen für Wissenschaft und Mathematik (Statistik) u.a. am King’s College in New York. Das Buch geht drei grundsätzlichen Fragen nach.

Erstens, ist Homosexualität eine Frage der Genetik, zweitens ist Homosexualität normal und drittens, kann diese Orientierung geändert werden. Interessant und wichtig ist das Buch auch deshalb, weil es klar und deutlich aufzeigt, wie sehr doch öffentliche Wahrnehmung und Realität differieren können. Ein Kommentator auf Amazon schreibt gar:

„The first half of the book (which deals with the purely scientific viewpoint) is convincing enough to show that there is a conflict between the realities of gay life and typical media portrayals/gay lobbyist dogma.“

Dies führt uns zum nächsten Buch.

In Destructive Trends in Mental Health wird von Cummings und Wright (2005), beides angesehene Psychologen und Autoren, die Frage aufgeworfen, inwieweit politische Korrektheit soweit gediegen ist, dass ultra-liberale politische Zugänge Wissenschaftlichkeit be- oder verhindern.

Aus der Kurzbeschreibung: „This book takes as its inspiration the assumption that the atmosphere of intellectual openness, scientific inquiry, aspiration towards diversity, and freedom from political pressure that once flourished in the American Psychological Association has been eclipsed by an „ultra-liberal

agenda,“ in which voices of dissent, controversial points of view, and minority groups are intimidated, ridiculed and censored. Chapters written by established and revered practitioners explore these important issues within the contexts of social change, the ways in which mental health services providers view themselves and their products, and various economic factors that have affected healthcare cost structure and delivery. In short, this book is intended to help consumers, practitioners, and policy makers to become better educated about a variety of recent issues and trends that have significantly changed the mental health fields.“

Bezeichnend hierzu das Buch von Beyer – Homosexuality and American psychiatry. The Politics of Diagnosis – aus welchem wir erfahren, wie die Entfernung von Homosexualität als Störungskategorie aus dem DSM im Jahre 1973 vonstatten gegangen ist, welche politischen Prozesse Wissenschaftlichkeit behinderten bzw. Entscheidungsfindungen übernahmen.

Für uns ist es sehr wichtig, zu wissen, wie unsere feministischen Gegnerinnen politisch agieren. Sie handeln nach ähnlichen Mustern, wie es einst die Homosexuellenbewegungen, deren Proponenten viele Lesbenvereinigungen ja waren und sind, taten.

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