Korowai – was Gleichstellungsfeministinnen und Queertheoretikerinnen gerne verschweigen

Gepostet am Aktualisiert am

Die Korowai sind ein indigenes Volk auf Neuguinea. Die ersten Kontakte mit der westlichen Welt werden im Allgemeinen mit den späten 70ern des 20 Jhs betitelt. In totalem Gegensatz zu queertheoretischen Behauptungen, zeigen sich auch hier Unterschiede zwischen den Geschlechtern und deren „kultureller“ Funktion: Männer gehen jagen, sind geniale Architekten, die Baumhäuser in Schwindel erregenden Höhen bauen, Frauen hingegen widmen sich in erster Linie dem Nachwuchs und der Verwertung der gewonnenen Nahrung. Wenn es hart auf hart kommt, helfen alle zusammen. So macht man das nun einmal, frei nach Iceage, in einer „Herde“!

Männliche Baukunst

Haben die Korowai Männer nun all‘ dies konstruiert, Frau Butler? Ist hier eine patriarchale Weltverschwörung im Gange oder ist dies doch eher ein Ausdruck der gemeinsam und doch unterschiedlichen männlichen und weiblichen Evolution? Müssen wir hier die Frauen gleichstellen? Wie sollten wir das machen; sie dazu bewegen auf die Jagd zu gehen und Baumhäuser zu bauen oder, wie im Westen, die Männer dazu bequemen sowohl auf die Jagd zu gehen, Baumhäuser zu bauen als auch noch auf den Nachwuchs aufzupassen, währendessen die Frauen wählen können?

Werdet erwachsen ihr Feministinnen! Fuck feminism!

Tipp: Tribu Korowai, Kolofu, Papúa Nueva Guinea. Human Planet (Youtube Video, 7:37 min)

4 Kommentare zu „Korowai – was Gleichstellungsfeministinnen und Queertheoretikerinnen gerne verschweigen

    Manifold sagte:
    Januar 28, 2012 um 8:19 pm

    Ha! Ich habe doch gerade auf meinem Blog etwas aus dem Jahr 2009 zu Männern in Österreich gefunden, welche sich organisieren und erfolgreich gegen Diskriminierung klagen, hier der Artikel:

    Österreich: Die Männer organisieren und wehren sich
    Da soll doch noch einer sagen, dass die Männerrechtsbewegung ohne Effekt sei! Da beschreibt eine Feministin genau und bis ins kleinste Detail, wie Männer sich organisieren und die Gesetze der Gleichberechtigung für den Kampf gegen Männerdiskriminierung nutzen. Sie ist davon so tief beeindruckt, dass sie deren Methoden und Handeln als vorbildlich darstellt, von denen man noch etwas „in puncto Gegenwehr“ lernen könne!

    Aber lest selbst.

    „[…]

    Von Männern kann man in puncto Gegenwehr noch eine ganze Menge lernen. Denn wie reagieren die Herren, wenn sie sich benachteiligt fühlen? Sie klagen beim Verfassungsgerichtshof wegen der Summe von 20 Euro, weil sie beim Eintritt ins Fußballstadion tiefer ins Börsel greifen müssen als Frauen, die man mit niedrigeren Ticketpreisen ins Stadion locken wollte. Ergo fühlt sich der Herr Fan diskriminiert.

    Beleidigte Adamsjünger schaffen sich einen „Männerspielplatz“, auf dem sie im Schlamm mit Gokarts umherdüsen und ganz Held sein dürfen (Bericht im ORF-Report) und auf dem Frauen nur zugelassen sind, um das glorreiche Ereignis im Bild festzuhalten. Und sie organisieren sich in der Männerpartei, die darüber klagt, dass „alles für die Frauen geschieht, aber nichts für die Männer“.

    Angefangen bei der Ungerechtigkeit beim Militärdienst, dem höheren Pensionsantrittsalter und der himmelschreienden Ungerechtigkeit bei den Seniorentarifen der Öffis: erst ab dem Alter von 65 für die Rentner, aber ab 60 für die Rentnerinnen. Dies alles angesichts der Tatsache, dass die Hascherl – statistisch – auch noch früher das Zeitliche segnen, so der Jammer der Betroffenen.

    Zwei Drittel der Beschwerden bei der Gleichbehandlungsanwaltschaft erfolgen mittlerweile von Männern. Ja, so macht Mann das: klagt, organisiert sich und verschafft sich Öffentlichkeit.“

    Wenn sogar eine Gegnerin zähneknirschend zugibt, dass die Männerrechtsbewegung massiv an Fahrt gewinnt, dann kann unser Wirken nicht umsonst sein. Haben sie doch jahrelang Männerdiskriminierung heruntergespielt oder gar als sinnvoll betrachtet!

    Über zwei Drittel aller Beschwerden wegen Diskriminierung gehen inzwischen von Männern aus! Uns Maskulisten wundert das natürlich nicht im Geringsten.

    Ich bin gespannt, wie sich das in den kommenden Dekaden entwickelt.

    http://sonsofperseus.blogspot.com/2009/10/osterreich-die-manner-organisieren-und.html

    Ich dachte, dass wird dich als österreichischen Antifeministen eventuell interessieren.

    James T. Kirk sagte:
    Januar 30, 2012 um 9:21 am

    Warum bei diesen Indigenen klare Männer- und Frauenrollen existieren?

    Ich schlage eine neue Themeneröffnung bei http://www.weltverschwoerung.de/ vor.

    Wenn überall auf der Welt die Geschlechterrollen konstruiert sind, „wie wir seit Judith Butler wissen“ (Dummsprech von diesem bekloppten HJ Voß), dann kann diese klitzekleine Ausnahme aus Kokowä nur das Produkt einer kosmischen Weltverschwörung seitens der Romulaner sein.

    terminatus30 geantwortet:
    Januar 30, 2012 um 9:40 pm

    Ja die Romulaner sind schon ein phöses Völkchen 🙂

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