Gemeinsamkeiten fern der Orientierung

Gepostet am

Ich möchte diesen Beitrag nutzen um eine Vermittlerposition zwischen homosexuellen und heterosexuellen Männern, zwischen liberalen und konservativen, welche sich für Jungen- und Männerrechte einsetzen, insofern sie ein Problem miteinander haben, einzunehmen.

Es stellt sich die Frage, welche Probleme, Anschauungen, entzweien sie und gibt es ein tieferliegendes, verbindendes Element oder nicht.

Dazu lade ich euch, meine lieben Leser, ob ihr nun homo- hetero- oder bisexuell seid, links, rechts, oben oder unten, ein, eure Meinung, Anschauung, über euer Weltbild zu posten.

Lasst uns einmal offen über die Probleme auf einer Metaebene handeln. Ich bin mir sicher, wir finden genug Gemeinsamkeiten um vereint gegen den Gleichstellungsfeminismus, die Diskriminierung von Jungen und Männern vorzugehen.

Zu den Regeln:

  1. Keine Beleidigungen! Diese werden editiert
  2. Fragen über die Ätiologie, von Hetero- oder Homosexualität sind nur wertfrei gestattet
  3. Wahrhaftigkeit, Offenheit und Ehrlichkeit werden vorausgesetzt
  4. Frauen sind nicht zugelassen
  5. Wahrheit steht über Politischer Korrektheit
  6. Wahrheit steht über einer etwaigen Diskriminierung, insofern diese nicht ehrrührig ist, ansonsten siehe Punkt 1

24 Kommentare zu „Gemeinsamkeiten fern der Orientierung

    Manifold sagte:
    Januar 19, 2012 um 9:37 am

    Homosexuelle Männer werden vom Feminismus drangsaliert und in ihren Rechten und Würde beschnitten – ähnlich wie heterosexuelle Männer:

    http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/03/schwule-antifeministen.html

    Es ist auch kiar, dass wir Antifeministen und schwule Männer aufgrund unseres gemeinsamen, positiven Bezugs zum Mannsein mehr gemein miteinander haben, als Schwule und Feministinnen:

    http://sonsofperseus.blogspot.com/2011/12/gegen-die-feministische-vereinnahmung.html

    Aus diesen Gründen ist es naheliegend, dass man zumindest ein offenes Ohr für schwule Antifeminsiten haben sollte.

    Maskulistische Grüsse,
    Manifold

    Die Söhne von Perseus

      terminatus30 geantwortet:
      Januar 19, 2012 um 10:05 am

      Hallo Manifold,

      mir geht es darum, dass man eine gemeinsame Basis findet, die es einem erlaubt, wenigstens zu diskutieren. Was sind die NoGo’s für liberale Männerrechtler, was sind die NoGo’s für konservative, was sind die NoGo’s für heterosexuelle Männerrechtler und natürlich auch für homosexuelle.

      Das sind die Dinge, welche mich beschäftigen. Kommen wir hier auf einen grünen Zweig oder bleiben bestimmte Dinge im Raum, die die Situation in 2 Monaten wieder kippen lassen. Ich erinnere an die Diskussion zwischen Adrian und James.

      Um meine Einstellung zu verdeutlichen. Es muss in meinen Augen einen Konsens darüber geben, dass wir Männerrechtler uns auf verfassungsmäßigem Terrain befinden. Es darf nicht den Hauch eines berechtigten neonazistischen Eindruckes entstehen. Extremistische Meinungen von rechts oder links sind natürlich in den meisten Fällen legal aber für mich persönlich nicht akzeptabel, ein NoGo. Ein weiteres NoGo für mich ist, hinter eine Gleichberechtigung der Geschlechter zurück zu wollen.

      Darüber hinaus muss das Verhältnis zur Political Correctness, zu Diskriminierungsfragen, zu Obsorgefragen, zu Missbrauchsfragen aber im Gegenzug auch zu Instrumentalisierungsfragen gegen homosexuell orientierte Männer gestellt werden.

      Es ist schon längst überfällig, ein solches Thema zu behandeln um endlich eine breite Basis zu finden.

    Christian - Alles Evolution sagte:
    Januar 19, 2012 um 6:43 pm

    Meiner Meinung nach muß insgesamt mehr Sachlichkeit in die Debatte zurückkehren, das Feindbilddenken gegen Frauen muß vermieden werden und nach einer Lösung,die für beide Geschlechter, heterosexuelle und Homosexuelle, passt gesucht werden. Männerrechtler müssen sachliche Gesprächspartner sein, die man in Talkshows einladen kann. Sonst kann man nicht in der Gesellschaft ankommen.

      terminatus30 geantwortet:
      Januar 19, 2012 um 6:48 pm

      Welcome on my Blog Sir 🙂

      Da hast du sicher nicht ganz unrecht. Vielleicht sollten sich die führenden Blogs im Internet zusammentun und eine Plattform bilden. Der Entwurf eines Positionspapieres wäre sicher hilfreich.

        Christian - Alles Evolution sagte:
        Januar 19, 2012 um 9:25 pm

        Welche sind denn deiner Meinung nach die führenden Blogs in dem Bereich?
        Und was wären Positionen, auf die man sich einigen kann? Ich befürchte, die Unterschiede sind gar nicht so klein in vielen Bereichen.

        terminatus30 geantwortet:
        Januar 20, 2012 um 9:26 am

        Na ja, ob es dir nun gefällt oder nicht, allein von den „Besucherzahlen“ ist sicher dein Blog einer der führenden, in welchem man – also du – sich auch kritisch mit Themen um den Feminismus, meist in seiner aktuellen Ausprägung, dem Gleichstellungsfeminismus, auseinandersetzt.
        Im deutschsprachigen Raum federführend sicherlich unsere Schweizer Freunde, Manifolds Blog, wgvdl, der femokratie Blog. Diese Blogs würde ich eher im konservativ-libertären Bereich einordnen, wobei ich festhalte, dass sie meiner Ansicht nach keinesfalls hinter die Gleichberechtigung der Geschlechter zurückwollen. Vereinzelte Meinungen im offenen Forum, die ich selbst als zu radikal einstufe, ausgenommen.
        Was den eher links-liberalen Flügel anbelangt ist seit dem Rückzug von Arne und Roman eher wenig Neues nachgekommen. Es gibt einige erfolgreiche Blogs, die so nebenher das Feminismus-Thema immer wieder anschneiden, „breitenwirksame“ Blogs sind mir eigentlich keine mehr bekannt.
        Ideologischen Überbau im deutschsprachigen Teil der Männerrechtsbewegung bietet sicherlich einerseits Arne andererseits Savvakis. Die Bemühungen werden von einigen Experten flankiert, die jedoch meines Wissens keine Blogs haben, u.a. Amendt, Bock, „Hollstein“ – teilweise.
        Für Österreich sind mir nur wenige Vereine bekannt, die sich für Väterrechte einsetzen und im Internet präsent sind, dazu noch die Männerpartei und einige, wenige Blogs, zu dem mittlerweile meiner zählt. Neu dazugekommen ist letztens „Clochard“ und seine Männergedanken.

        Positionen, auf die man sich einigen sollte, sind grundlegende. Themen sind
        – Jungen- und Väterrechte und hier eine Gleichberechtigung vor dem Gesetz.
        Dies scheint mir eine konsensuale Meinung zu sein. Die Frage nach einer homosexuellen Elternschaft steht im Raum, hier werden sich die Geister jedoch scheiden.
        – Männerrechte, eine Gleichberechtigung vor dem Gesetz (Pension, Gesundheit …)
        Dies scheint mir eine konsensuale Meinung zu sein.
        – Die Entpolitisierung des Privaten.
        Müsste verallgemeinert werden.
        – Der Kampf gegen GenderMainstreaming und Gleichstellung (-sbüros) auf nationaler und internationaler Ebene.
        Eigentlich unstrittig, jedoch hier sehe ich Konfliktpotential mit Teilen der Homosexuellenbewegung.
        – Das Männerbild in der Gesellschaft
        Hier sehe ich eine große Übereinstimmung.

      Manifold sagte:
      Januar 23, 2012 um 3:46 pm

      Waren die männerhassenden Feministinnen sachlich und kompromissbereit, als man sie in Talkshows eingeladen hat?

      Man sehe sich dazu lediglich mal dieses und andere Video mit der Alice Schwarzer, dem „Sturmgeschütz des Feminismus“, an:

      Merke: Man wird nicht in Talkshows eingeladen, weil man „sachlich“ und „kompromissbereit“ ist, sondern weil man a) interessant, b) einflussreich ist und/oder c) einflussreiche Freunde hat. Und a), b) und c) werden wir nicht erreichen, so lange der Feminismus als Ideologie im Staat, in den Hochschulen, in den Medien und in den NGOs und Lobbygruppen präsent ist.

      So lange der Feminismus als Ideologie an der Macht ist, werden auch die gemässigsten, sachlichsten und kompromissbereitesten Männeraktivisten nicht ausreichend positive (!) Medienpräsenz erhalten. Daran werden auch einzelne Auftritte von Bruno Köhler und Co. kaum etwas ändern – aus den eben beschriebenen Gründen.

      Und komme mir bitte nicht mit „gemässigten Feministinnen“, die gesprächsbereit sind und auf Männeranliegen eingehen – man hat im Fall von Goslar klar gesehen, was mit gemässigten Feministinnen passiert und warum sie keinen Einfluss haben und somit bedeutungslos im feministischen Machtapparat sind.

      Kompromissbereitschaft gegenüber einer totalitären Ideologie bringt genau gar nichts – siehe dazu auch das Bundesforum für Männer, welches systematisch „sachliche“ und „gemässigte“ Männervereine wie Agens e.V. und Manndat e.V. ausschliesst und von der Macht abschirmt.

      Der einzig gangbare Weg ist einerseits die Mobilisierung der Männer im Internet durch die Verbreitung von den Feminismus belastenden Fakten und das Organisieren der Männer im richtigen Leben in antifeministischen Vereinen, die auf die Politik Druck ausüben. Und andererseits die systematische Verdrängung der sich an der Macht befindenden feministischen Ideologie.

      Alles andere ist – diplomatisch ausgedrückt – naiv und ignorant.

      Maskulistische Grüsse,
      Manifold

      Die Söhne von Perseus

        Christian - Alles Evolution sagte:
        Januar 23, 2012 um 10:54 pm

        @Manifold

        Ich spreche auch gar nicht von Kompromissbereitschaft gegenüber dem theoretischen Feminismus.
        Natürlich kann man hier hart in der Sache argumentieren – aber meiner Meinung nach wird man die Drohungen und Beleidigungen besser rausnehmen. Man kann auch hart in der Sache argumentieren, wenn man diese weglässt.

        Meiner Meinung nach gelten hier verschiedene Geschlechterdynamiken, die Feminismus und Maskulismus in ihren Mitteln betreffen. Der Feminismus kann eher wild auftreten und sich daraus berufen, dass andere Männer Frauen gegen andere Männer „Das Patriarchat“ verteidigen sollen. Weil Schutz von Frauen ein biologisches Programm ist, mit dem Männer sich gerne profilieren.
        Umgekehrt gilt das nicht. Wer sich zu wild aufspielt, zu sehr auf wilden Mann macht, der spielt dem Feminismus eher in die Hände, weil man dann eben genau diese Schutzreflexe noch besser mobilisieren kann.
        Die Versuche der Abwertung sieht man ja wunderbar bei Rosenbrock, der genau einem solchen Feinbild – Männerrechtler sind gegen Frauen – zuarbeitet und das ganze noch mit Rechtsradikalismus und Homophobie würzt.
        Männerrechtler zum Feind von Frauen zu machen bedeutet sie unattraktiv zu machen bedeutet, dass Männer dieser Gruppe nicht angehören wollen und allenfalls insgeheim das gleiche denken, sich aber dennoch abgrenzen müssen.

        Manifold sagte:
        Januar 25, 2012 um 9:49 am

        @ Christian, Januar 23, 2012 um 10:54 pm:

        Ich werde meine Antwort auf meinem Blog bringen, da sie hier zu lange werden würde.

        Manifold sagte:
        Januar 25, 2012 um 10:00 am

        Meine Antwort auf das Post von Christian Januar 23, 2012 um 10:54 pm vom :

        http://sonsofperseus.blogspot.com/2012/01/ein-dialog-uber-den-weg-der-mrb.html

    Argumente von Femastasen sagte:
    Januar 23, 2012 um 9:43 pm

    Im Gegenteil. Der Maskulismus müsste noch viel extremer werden.

    Ja, auch Schmusekätzchen wie Arno haben ihren berechtigten Platz.

    Aber bislang hat der Schmusekätzchenkurs zu nichts geführt:

    http://bloganddiscussion.com/argumentevonfemastasen/46/anti-feministen-sind-zu-extrem/

      Christian - Alles Evolution sagte:
      Januar 23, 2012 um 11:05 pm

      @Argumente

      Ich hoffe nicht, dass es extremer wird. Ich hoffe eher, dass Gedanken der Männerbewegung in der Menge ankommen und Männerrechtler nicht mehr so leicht als Spinner dargestellt werden können.

        Argumente von Femastasen sagte:
        Januar 24, 2012 um 9:42 pm

        Ich habe mal gerade beim Google Keyword Tool und bei Google Insight nachgecheckt wie häufig monatlich nach „Feminismus“ gesucht wird.

        http://www.google.com/insights/search/#q=feminismus&cmpt=q

        Feminismus ist ziemlich uninteressant, Antifeminismus praktisch nicht existent, und beide haben eine fallende Tendenz.

        Im Klartext: Die Leute haben andere Probleme, oder führen ihre Situation auf andere Probleme zurück.

        Wie man da noch behaupten kann „gemäßigter ist besser“ ist mir schleierhaft.

        Christian - Alles Evolution sagte:
        Januar 25, 2012 um 8:49 am

        Klar haben die Leute andere Probleme als nach Feminismus zu suchen. Aber der Gedanke, dass die Frau benachteiligt ist, der ist ja noch sehr verbreitet. Ich denke die feministische Theorie werden die wenigsten Teilen, dass ist etwas für interessierte. Aber die sitzen eben durchaus in den Bereichen, die die passende Politik machen. Wer etwas dagegen machen will, der muss meiner Meinung nach größere Medien ansprechen und dort ein entsprechendes Bild produzieren.
        Ich denke immer noch, dass es genug gute Argumente gibt. Die kann man darstellen, ohne das es in einen Frauenhass ausarten sollte und ohne das man Schaum vor dem Mund bekommt oder Schimpfworte verwenden muss.

    James T. Kirk sagte:
    Januar 25, 2012 um 10:51 pm

    Hallo Terminatus,

    aus meiner Sicht sind meine beiden Beiträge zur Homosexualität einwandfrei. Ich kann ja nichts dafür, wenn dann einige Leute in einer äußerst dümmlichen Weise darauf reagieren. Das Niveau sowohl von Adrian als auch von seinen Kommentatoren ist abgründig.

    Ich komme damit klar. Ich sehe Adrian auch nicht als Verbündeten und Euch übrigens auch nicht. Ich habe eine lockere Haltung. Ich lebe in der Sicherheit, daß die Dinge, mit denen wir uns beschäftigen von ganz alleine und geräuschlos aus der Geschichte verschwinden.

    Dazu muß man wahrlich kein Prophet sein. Deshalb befremdet mich eher die Haltung von Manifold, der kämpfen will. Feminismus läßt sich nicht besiegen. Er verschwindet einfach.

    Er ist doch keine platonische Idee im Ideenhimmel, sondern eine konkrete Pathologie in immer weniger Menschen. Ein gesunder Mensch hängt keinen Lügen an, egal welche dies sind.

    Es ist eine Frage der Generationen und des einzelnen, wieviel Wahrheit er zulassen möchte.

    An Manifold:

    Du erreichst zehnmal mehr, wenn du sachlich und souverän auftrittst, dazu können auch einige humorvolle Zuspitzungen zählen, z.B. bei Werbeaktionen.

    Eine Feministin wird sich nie nie nie überzeugen lassen. Es gilt das, was Christian zur Geschlechterdynamik sagte.

    Trotzdem ist dieser Punkt letztlich irrelevant, da auch völlig unabhängig davon der souverän Auftretende, mit sich selbst im reinen Seiende

    1. sich besser fühlt und
    2. auch mehr Leute erreicht.
    3. glaubwürdiger ist.

    Solidarische Grüße aus dem Gender-Universum

    PS: Man könnte als MANNdat, IGAF oder AGENS z.B. eine Plakataktion machen mit einem gierigen Unternehmer, der vor einem Heer von Frauen steht und lüstern-gierig sagt:
    Immer her mit den billigen Frauen! Wo sonst kriege ich Beschäftigte 23% billiger?“ grins

    Darunter ein nüchterner Hinweis: Mehr zur Lohndifferenzlüge und anderen feministischen Lügen unter http://manndat.de.

    MANNdat macht meiner Meinung nach genau das Richtige. So muß man auftreten.

    Man muß mit sich selbst im reinen sein.

      Manifold sagte:
      Januar 31, 2012 um 11:30 am

      @ James T. Kirk:

      Wenn es darum geht, Männer zu überzeugen, habe ich nie bestritten, dass sachliches Auftreten in bestimmten Situationen von Vorteil sein kann. Aber Pudel und Feministinnen wirst du auch mit sachlichem Auftreten nicht überzeugen können.

      Maskulistische Grüsse,
      Manifold

      Die Söhne von Perseus

      Manifold sagte:
      Januar 31, 2012 um 11:55 am

      @ James T. Kirk:

      „Es gilt das, was Christian zur Geschlechterdynamik sagte.“

      Zu diesen „Geschlechterdynamiken habe ich Folgendes geschrieben:

      „Was deine biologischen Geschlechterdynamiken betrifft, so spricht ja schon die pure, weltweite und wachsende Präsenz der Männerrechtsbewegung gegen deine stark vereinfachten Ausführungen über die Geschlechter. Ist es nicht gerade ein wesentliches Merkmal von Menschlichkeit, über seine eigenen, animalischen Instinkte unter anderem auch in Bezug auf das andere Geschlecht hinauszuwachsen? Wenn dies nicht möglich wäre, wie du andeutest, dann dürfte und müsste es die Männerrechtsbewegung ja gar nicht geben – doch das Gegenteil ist der Fall.“

      http://sonsofperseus.blogspot.com/2012/01/ein-dialog-uber-den-weg-der-mrb.html

      P.S.: Gretchenfrage: Trittst du selber sachlich und souverän auf, dass du hier andere dahingehend belehrst?

    […] Terminatus macht sich in seinem Blogbeitrag Gedanken dazu, wie man in der Männerbewegung mehr an einem Strang ziehen kann. […]

    James T. Kirk sagte:
    Februar 2, 2012 um 9:03 pm

    Manifold,

    hier noch mal eine Antwort zu deinen Fragen.

    Du sollst meine Äußerungen nicht als Kritik an deiner Arbeit verstehen. Man muß aber differenzieren zwischen unsereins und normalen Menschen, die sich nicht mit dem Thema beschäftigen.

    Diese würden deine Sprache als überdramatisierend empfinden und nicht richtig verstehen, worum es dir eigentlich geht. Da ist der Auftritt von MANNdat schon wesentlich zugänglicher.

    Mit deiner Rhetorik wirst du einfach bei normalen, unerfahrenen Menschen auf Ablehnung stoßen.

    Vielleicht solltest du mal schreiben, was du dir eigentlich vorstellst an offensiveren oder polemischen Ansätzen. Wenn du hier die Feministinnen anführst, wie sie agiert haben, so sollten die doch gerade nicht der Maßstab sein.

    Ich habe bei dir das Gefühl, daß du gesellschaftliche Veränderungen mit der Brechstange erreichen willst bzw. daß dir die Geduld ausgeht.

    Ich vertrete die Auffassung, daß gesellschaftliche Veränderungen zum Guten auf ganz natürliche Weise zustande kommen – in allen Bereichen. Man sollte also locker bleiben und Geduld haben.

    Wen interessieren irgendwelche feministischen Einzelpersonen und Kontrahenten in Talkshows? Es geht doch nicht darum, publikumswirksam inszenierte Duelle zu gewinnen.

    Jemand, der authentisch, bescheiden und sachlich auftritt, ohne irgendetwas erzwingen zu wollen, der wird wesentlich mehr Gehör finden – auch wenn er oberflächlich von einer dummen Feministin niedergemacht wird.

    Da sollten Gandhi und etliche andere unser Vorbild sein.

    Die gesellschaftlichen Veränderungen finden unmerklich bei den einzelnen Menschen statt.

      Manifold sagte:
      Februar 2, 2012 um 9:30 pm

      Mein Blog richtet sich nicht an den zufälligen Laien, der sich nicht mit dem Thema auskennt, sondern primär an den informierten Eingeweihten – von Maskulisten für Maskulisten. Meine Texte sind zu ausführlich, zu komplex und zu tiefgehend, als dass eine in Sachen Feminismus völlig unwissende Person da viel von hätte, diese zu lesen.

      Mein Blog richtet sich deshalb explizit an erfahrene Antifeministen – es gibt genügend andere Blogs, welche für den Neuling wesentlich geeigneter sind.

      Ich verstehe schlichtweg deine Aufregung nicht – „polemische“ oder „offensive“ Inhalte stellen eine kleine Minderheit auf meinem Blog. Sie sind sicher da, aber sie besitzen bei Weitem nicht den Stellenwert oder die Verbreitung, als dass diese irgendwelche Besorgnis rechtfertigen würde.

      Kannst du das auch von deinem Blog sagen? Soweit ich mich erinnere, hast du ausgiebig Fotomaterial von der Nazi-Episode von Star Trek Gebrauch gemacht und ich kann mich an genügend Auseinandersetzungen zwischen dir und Feministen erinnern, welche absolut nicht souverän auf mich wirkten. Meinst du nicht, dass dies genauso Neulinge abschreckt?

      Und was die Brechstange betrifft – der Feminismus ist im Staat institutionalisiert und wird deshalb nicht von selbst verschwinden. Da kann man noch so gemässigt, souverän und sachlich sein – nur aktives Handeln im männlichen Kollektiv mit Hilfe von politischem Druck wird dem Abhilfe schaffen.

      Maskulistische Grüsse,
      Manifold

      Die Söhne von Perseus

      P.S.: Gandhi ist ein schlechtes Beispiel hier, denn bevor er seine scheinheilige Pazifistenkarriere begann, war er ein glühender Verfechter der Kolonialkriege gegen die Zulu an der Seite der Briten und ein rassistischer Schwarzenhasser (nachlesbar in „Defending the West“ von Ibn Warraq auf S. 263). Du wirst verstehen, dass ich mir deshalb Gandhi nicht als Vorbild nehme.

      Manifold sagte:
      Februar 2, 2012 um 9:37 pm

      Ganz vergessen: Wirkt die zwanghafte Pathologisierung von unseren homosexuellen, männlichen Verbündeten auch souverän, sachlich und einladend auf Neulinge?

      http://neuesausdemgenderuniversum.wordpress.com/2011/12/17/die-homo-luege/

      Oder ein Bild von Adolf Hilter auf der Titelseite deines Blogs? Oder Sätze wie diesen hier:

      „Rosenbrock? Klängt verdächtig jödisch! Ich werde ihm persönlich die Kehle aufschlitzen!“

      Sowas findest du bei mir nicht einmal ansatzweise.

      Ich empfehle dir, bevor du andere belehrst, erst vor der eigenen Türe zu kehren.

      Manifold sagte:
      Februar 2, 2012 um 9:41 pm

      Ganz vergessen: Wirkt eigentlich ein Bild von Hitler oder die zwanghafte Pathologisierung unserer potenziellen, schwulen Verbündeten souverän, sachlich und einladend auf Neulinge? Oder Sätze wie diese hier:

      „Rosenbrock? Klängt verdächtig jödisch! Ich werde ihm persönlich die Kehle aufschlitzen!“

      So etwas wirst du auf meinem Blog nicht einmal ansatzweise finden.

      Deine Appelle wirken hier also nicht wirklich überzeugend.

    James T. Kirk sagte:
    Februar 3, 2012 um 7:10 am

    Hallo Manifold,

    du hast meiner Meinung nach meinen Beitrag in den falschen Hals bekommen.

    Ich wollte im wesentlichen wissen, was du mit einem offensiveren Auftreten meinst. Du stellst ja etwas gegen sachliches, kompromißbereites Auftreten. Bisher ist mir nicht klar, worauf das konkret hinausläuft.

    Ich hatte nur Bedenken, wenn du als „Vorbild“ irgendwelche Feministinnen anführst.

    Ich selbst sehe mich nicht als Repräsentanten einer Männerbewegung, sondern setze mich sozusagen auf meine Weise mit dem Feminismus auseinander.

    Homosexualität ist aus meiner Sicht eindeutig pathologisch. Da kann ich auch nichts für. Ich führe gute Gründe dafür an.

    Meiner Meinung nach muß man Geduld haben bzw. einfach akzeptieren, daß der Feminismus gesellschaftliche Realität ist und nur langsam verschwinden wird. Der sachliche Weg dauert zwar lange, ist aber die sauberste Lösung.

    Also schreib mal, was dir so vorschwebt. Ich vermute mal, du hast dazu auch etwas bei dir geschrieben.

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