Keine Obsorge für Lesben

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Aus dem Teletext (Seite 121) von Pro7-Austria entnehme ich gerade, dass der böse Oberste Gerichtshof den Antrag zweier Lesben auf gemeinsame Obsorge – eine der beiden hatte sich in „Dänemark mit dem Samen eines anonymen Spenders befruchten lassen“ – abgewiesen hat. Hier ist natürlich eine schwere Diskriminierung einer Minderheit zu verorten, wenn der Oberste Gerichtshof festhält, dass die gemeinsame Obsorge nur leiblichen Eltern eingeräumt wird. Wo sind wir denn, hat der Oberste Gerichtshof denn noch nicht verstanden, dass das österreichische Recht keine Gültigkeit mehr hat und auf europäischer Ebene die ganze Geschichte (schon bald) ganz anders aussieht? Eine Frau hat das Recht auf ein Kind und das Recht auf Samen, wenn sie ein Kind will. Sex mit einem Mann, sich verstehen, riechen und schmecken können sind irrelevant. So einfach ist das. Außerdem sind doch lesbische Frauen sowieso bessere Elter1,2,3, …, n, n+1.

Also Männer, wir sind bald nur noch Samenspender. Väter braucht die Welt nicht.

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