Mac Gyver und die gute alte Zeit

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Vermisst ihr sie auch manchmal, die Zeiten als es noch möglich war, Männer in positiv konnotierten Rollen zu zeigen, ein positives Männerbild zu transportieren? Seid ihr es nicht auch Leid, in jeder zweiten Serie eine Frau als Ärztin, Anwältin oder Kommissarin zu sehen, die den Männern ihre Grenzen so richtig aufzeigt, diesen Machos und Idioten. Ohne Probleme gewinnen diese Frauen die brisantesten Fälle, überwältigen als „leicht“-übergewichtige Kommissarinnen Kraftsportler oder stellen Jugendliche im Sprint. Ich bin es Leid, darum auch dieser Rückblick in meine Kindheit und Jugend.

In meiner Kindheit spielten Bücher, Serien und Filme eine große Rolle. Freilich kamen dann die ersten Computerspiele auf; an meinen ersten Nintendo kann ich mich noch gut erinnern, dennoch waren es immer die Bücher, Serien und Filme, welche mich in ihren Bann zogen.

Ich möchte nun einige Filme und Serien auflisten, welche mir in vergangenen Tagen wichtig waren.

  • Mac Gyver

In meinen Augen immer noch ein Muss für jeden Jungen. Natur, Abenteuer, alles was ein Junge braucht. Habt ihr euch auch ein Schweizer Messer gekauft?

  • Gesprengte Ketten

Der Klassiker. Schon die Intro, die Fahrt durch die ländliche Gegend der 60er, dann die klassischen Verfolgungsszenen mit Steve McQueen. Gibt es solche Filme noch? Nee, kein Flair, zu viel Computertechnik.

  • Duell im Atlantik

Sing it Heini!

  • Der längste Tag

  • Die Brücke von Remagen

  • Die Brücke am Kwai

Ein ebenfalls epochales Werk mit pfeifender Untermalung.

  • James Bond 007

The one and only Sean Connery. Pussy, Pussy Galore – He he.

  • Star Trek – Raumschiff Enterprise

Der Weltraum, unendliche Weiten .. . Die Logik und Mister Spock, eine Liebesgeschichte.

  • Der Flug des Phoenix

Als ich diesen Film das erste Mal sah, war ich noch ein Kind. Ich weiß noch, dass es damals sehr spät wurde und ich bis 23. 00 Uhr aufbleiben durfte 😉

  • Indiana Jones I-III

Harrison Ford und Sean Connery – was will man mehr?

Erweisen Sie sich als würdig!

  • Home Improvement

Wilson Wilson 🙂

  • Ich glaub‘ mich knutscht ein Elch

Bill  Murray, er lebe hoch!!

  • Good Will Hunting

Einer der besten Filme in den letzten 15 Jahren für mich. Herrliche Szenen, hier und hier. Für jeden Hochbegabten ein Muss!!! Ich ziehe meinen Hut vor Robin Williams und Matt Damon.

  • A beautiful Mind

Auch so ein Film für alle „Nerds“ 🙂 Adam Smith hatte Unrecht.

  • Starwars

Möge die Macht mit dir sein!

  • Zurück in die Zukunft

  • South Park

Oh mein Gott, sie haben Kenny getötet. Ihr Schweine!

  • Stand by me

When the night has come … 🙂 River Phoenix R.I.P.

  • Ben Hur

  • Full Metal Jacket

This is my Rifle. This is my Gun.  This is for fighting. This is for fun.

  • Rain Man

Oo, oh! Are you autistic? I don’t think so. No, definitely not!

  • Die Ritter der Kokosnuss

Bringt eure Toten raus! Ich bin noch nicht tot, ich möchte spazieren gehen! 🙂

  • Rocky I-IV

  • Die Muppet Show

Applaus, Applaus, Applaus!

  • Rambo I-III

  • Terminator I und II

  • Braveheart

  • American History X

Nigger bullshit! Edward Norton’s schauspielerische Leistung ist hervorragend.

  • Gladiator

  • Die Simpsons

Ha, ha!

  • Amadeus

Salieri und der Priester

  • Matrix

Welche Pille würdet ihr nehmen?

  • Die Waltons

Gute Nacht John Boy!

  • Stirb langsam III

Simon says …!

  • 2001: A Space Odyssey

  • Fight Club

F. u. feminism!!!

  • Apocalypse now

Sollte die Liste ergänzt werden? Was habt ihr so gesehen?

13 Kommentare zu „Mac Gyver und die gute alte Zeit

    frauenopfer sagte:
    Dezember 14, 2011 um 2:13 pm

    „Blood in, blood out“ fehlt noch. „Menace to Society“ und „Troja“

      terminatus30 geantwortet:
      Dezember 14, 2011 um 3:02 pm

      Danke, die ersten beiden Filme habe ich nicht gesehen. Bei „Troja“ war mir allerdings viel zu viel animiert. Was ich bei „Troja“ allerdings gut fand war, dass das männliche Ethos so klar herausgestellt wurde. Achill wählt den sicheren Tod um in die Annalen der Geschichte eingehen zu können. Ich glaube nur die wenigsten Frauen verstehen ein solches Verhalten. Bei Männern sieht das schon anders aus.

        frauenopfer sagte:
        Dezember 14, 2011 um 7:55 pm

        Der Kampf „Achill und Hektor“ ist das Männlichste überhaubt, im Gegensatz zum Verhalten vom Weiberhelden Paris. Auch die Szene, als Priamos die Leiche seines Sohnes abholt, zeigt Gefühle in ihrer Intensität – welche Frauen vielleicht nie verstehen.

        „Blood in, Blood out“ besitzt neben männlichem Ethos, auch viel ‚Familiensinn‘. Was fehlt, ist vielleicht der Film „Die 36 Kammern des Shaolin“, weil die Überwindung von Grenzen im Mittelpunkt steht.

        Vielleicht fehlt noch ein ‚Beziehungsfilm‘ aus männlicher Sicht ?

        terminatus30 geantwortet:
        Dezember 14, 2011 um 8:05 pm

        Ein Mix aus „Casablanca“, „Pretty Woman“, „Die Reifeprüfung“ und „Kids“ bildet einen Querschnitt des Mannseins – vom Charmeur und Alpha, hinunter zum jungen Erwachsenen und zum Pubertierenden in der Großstadt im Problemumfeld – was meinst du?

        frauenopfer sagte:
        Dezember 14, 2011 um 9:57 pm

        So viel gebe ich nicht auf meine Meinung 😉

        Nun ja, „Pretty woman“, das durften wir auf Anweisung der Mädels uns in der Schule angucken.

        „Der Duft der Frauen“ wäre eine gute Ergänzung. Überhaupt finde ich, sollten sich Männer mehr mit Tango beschäftigen. Der Tango ist die ultimative Ergänzung, um der Frau zu zeigen, wer Herr beim Tanz ist. Statt der Unisex-Tänze von heute.

    Mic Bartz sagte:
    Dezember 14, 2011 um 5:59 pm

    Auf jeden Fall gehören Batman und Superman dazu, wie ich meine. Sowohl als Comics, wie als Film und Serie.

    Ebenso empfehle ich „On The Waterfront“ mit Marlon Brando, da hier sehr eindringlich die Reise eines Mannes vom Mitläufer zum Helden geschildert wird. „Rebel Without A Cause“ mit James Dean- als Symbol für die Zeit im Leben eines jungen Mannes, die ihn formt. Auch „From Here To Eternity“ mit Montgomery Clift. „Quadrophenia“.

    Wenn schon „Apokalypse Now“ (mein Lieblingsfilm) genannt wird, dann verweise ich auf „The Deer Hunter“ mit Robert DeNiro.

    „Falling Down“ mit Michael Douglas, ein sehr düsterer Kommentar zur Stellung des Mannes.
    Auch sehr schön ist „Die Verurteilten“ mit Tim Robbins.

    Ich könnte noch ewig so weiter machen, verbelibe aber einfach noch mit zwei Worten: Clint Eastwood!

      terminatus30 geantwortet:
      Dezember 14, 2011 um 6:28 pm

      Schöne Auflistung. „Batman“ und „Superman“ sind sicher Klassiker. Als für mich prägend empfand ich sie allerdings nicht. Mit „James Dean“ kannte ich bisher nur „Giganten“ aber „…denn Sie wissen nicht was sie tun“ ist sicher auch dabei. „The Deer Hunter“ habe ich gegoogelt. Ich habe den Film schon gesehen, erinnere mich glaube ich an die „Russisch-Roulette“-Szene. „Die Verurteilten“ hätte ich aufnehmen sollen, das stimmt. Ein sehr guter Film. Vielleicht fehlt auch noch „Platoon“ und „Im Westen nichts Neues“ im Chambre Antikriegsfilme.

    Martha sagte:
    Dezember 14, 2011 um 7:34 pm

    Na na na, Mac Gyver schauten wir als Mädels aber auch – natürlich nur wegen der Action.

    Carstus sagte:
    Dezember 15, 2011 um 11:21 am

    „About Schmidt“ kommt mir bei dem Thema in den Sinn.
    Warren Schmidt, gespielt von Jack Nichelson, verliert seine Arbeit und wird zum Rentner. In seiner plötzlich freigewordenen Zeit und der daraus resultierenden Langeweile, hinterfragt er den Sinn seiner eigenen Existenz. Er bemerkt das ihm seine Familie, mitsamt seiner Frau völlig fremd geworden ist. Er kommt sich nutzlos vor und versucht seinen Leben nun einen neuen Sinn zu geben und neue zwischenmenschliche Beziehungen aufzubauen, scheitert aber an den Desinteresse der Anderen.
    Obwohl Schmidt nur negative Erfahrungen macht und innerlich Zerissen ist, versucht er stehts positiv und freundlich zu seinen Mitmenschen zu sein und schluckt seinen Frust einfach herunter.
    Dies ist, wie ich auch in meiner eigenen Familie erlebt habe, ein sehr männliches Verhaltensmuster. Das wohl der Familie und Freunde wird stehts vor das eigene gestellt, wobei man seine eigenen Bedürfnisse sehr schnell vernachlässigt und gar vergisst ( vielleicht hatte ich auch einfach Glück mit den Männern in meiner Familie).
    Der Film ist sehr ruhig und emotional gehalten, also nicht unbedingt für Actionfans geeignet. Aber er zeigt, wie ich finde, sehr gut die Krise einen alten Mannses, der ohne seine Arbeit einfach überflüssig geworden ist.

      terminatus30 geantwortet:
      Dezember 15, 2011 um 12:13 pm

      Ein sehr schöner Film. Ich glaube mich an eine Szene zu erinnern, in welcher Schmidt, nach dem Tod seiner Frau, das erste Mal im „Stehen pinkeln“ „durfte“. 😉

      Kennst du vielleicht eine Charakterstudie zwischen Vater und Sohn? Mir fällt da der Film „Dad“ mit Jack Lemmon ein. Sehr bewegend. Danke für deinen Kommentar!

    Zhen sagte:
    Dezember 19, 2011 um 11:56 am

    Tora, Tora, Tora (1970)

    Straw Dogs (1971) (auch als Remake von 2011, noch nicht gesehen)
    Ein Lehrstück über Dummheit vermischt mit Gewalt und wohin sie führen können

    Network (1976)
    Brandaktueller Film, der die Postmoderne und die Globalisierung v.a. im Bezug auf Medien antizipiert. („Ihr könnt mich alle am Arsch lecken!“)

    Die Verdammten des Krieges (1989)
    … thematisiert die Grausamkeiten, die Männer im Krieg begehen und denen sie ausgesetzt sind, die sie oft ihr Leben lang traumatisieren, ein mächtiges Plädoyer gegen den Krieg.

    Eyes Wide Shut (1999)
    Die Faszination der Sexualität, die unterschiedliche Einstellung zu ihr von Männern und Frauen

    Rubbeldiekatz (2011)
    Männer sind auch die besseren, perfekten, Frauen. Nicht mal Frausein kriegen Frauen richtig hin.

      terminatus30 geantwortet:
      Dezember 19, 2011 um 12:39 pm

      „Network“ kannte ich bis vor Kurzem noch nicht. Über das Blog „Alles-Schall-und-Rauch“ bin ich auf besagten Film gestoßen. Ein sehr guter Anti-Kriegsfilm ist auch „Wege zum Ruhm“ mit Kirk Douglas. „Eyes Wide Shut“ zeigt auch sehr deutlich, wie sehr Kapitalismus und Dekadenz einhergehen. Ich sehe hier also weniger die Faszination an der Sexualität in all ihren Facetten.

      Zhen sagte:
      Dezember 19, 2011 um 3:21 pm

      Zu empfehlen ist auch das Gesamtwerk des großen Regisseurs Yasujiro Ozu. (Ich hoffe, die deutschen Öffentlich-Rechtlichen zeigen wieder ein paar seiner Filme zum 50. Todestag bzw. 110. Geburtstag am 12.12.2013. In deutscher Synchronisation und mit dt. Untertiteln schlummern seine Meisterwerke leider bei diesen Sendern, sind sonst nirgends verfügbar.) Er erzählt eigentlich immer dieselbe universelle Geschichte der Familie, einer Familie, in der auch Männer unverzichtbar sind und nicht auf den Zahltrottel reduziert sind. Wim Wenders, bekennender Ozu-Fan, erklärt das besser.

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