Sei keine Hyäne!

Gepostet am Aktualisiert am

Hyänen sind die einzigen Säugetiere, welche sowohl anatomisch als auch im Verhalten ein vertauschtes Rollenbild aufweisen.

Weibliche Tüpfelhyänen weisen eine unter den Säugetieren einmalige Maskulinisierung („Vermännlichung“) auf: Die Clitoris ist vergrößert, die Schamlippen sind verschlossen und bilden eine hodensackähnliche Struktur.

In älteren Arbeiten ging man davon aus, dass das beobachtete, weibliche Dominanzverhalten bei Tüpfelhyanen (Crocuta crocuta) auf die Selektion erhöhter Dosen von Androgen im Körper, welche wohl zu einer erhöhten Grund-Aggressivität, einer Zunahme an Körpergröße und einer penisartigen Klitoris führte, zurückzuführen sei. Neuere Untersuchungen kommen zu anderen Schlüssen. East und Hofer meinen beispielsweise:

We outline an alternative route to female dominance that links female control over mating (due to their enlarged clitoris) to the need for males to establish relationships with females before successful copulation is possible.

Ist es nicht interessant, dass Forscher neuerdings davon ausgehen, dass die Kontrolle über den Sexualakt (mating= zool. Paarung, Begattung) durch eine ua. penisartig überformte Klitoris das Dominanzverhalten bestimmen könnte und sich Männchen dementsprechend verhalten würden?

Ungeachtet dessen, dass solche Verhaltensweisen nicht 1 zu1 auf höhere Säugetiere übertragbar sind, stellt sich doch die Frage, warum sich heute so viele Männer dem Gleichstellungsfeminismus anbiedern? Bringt es selektive Vorteile – sprich: Sex gibt es nur, wenn du zugibst, dass Männer schuldig sind – oder sind diese Männer davon überzeugt, dass sie selber und ihr Geschlecht minderwertig sind/ist?

Wir werden es wohl nie erfahren! Also tanzt mal schön weiter für eure Genderistinnen ihr Äffchen 😉

3 Kommentare zu „Sei keine Hyäne!

    Argumente von Femastasen sagte:
    Dezember 9, 2011 um 12:40 pm

    Man darf auch nicht übersehen wie hässlich Hyänen sind.

    Offensichtlich machen pervertierte Geschlechterrollen Weibchen widerwärtig, wie man das auch an einigen männerhassenden Menschenweibchen sehen kann (z.B. Alice Sch. Warzer).

      Anonymous sagte:
      April 11, 2012 um 4:46 am

      Einer der beknacktesten Kommentare, die mir im Internet je untergekommen sind. Herzlichen Glückwunsch.

      Was hat die Anatomie und das Leben einer Tüpfelhyäne mit irgendwelchen Geschlechterrollen unserer Gesellschaft zu tun?
      Hyänen können nichts dafür, dass sie so sind, wie sie sind und sie sind auch nicht Schuld daran, welchen Idiotien wir Menschen nachgehen.

      Tüpfelhyänen sind sehr faszinierende und unterschätze Säugetiere. Sie besitzen eine hohe Intelligenz und eine komplexe Sozialstruktur.
      Hyänenmütter sind zudem mitunter die liebevollsten Mütter im ganzen Tierreich.

      Ich finde es lächerlich ein Tier als Sinnbild für die Probleme unserer Gesellschaft herzunehmen und mit dem Finger darauf zu zeigen.

      Und im Übrigen finde ich diese Tiere auch alles andere als hässlich.

        DvB sagte:
        Juli 17, 2012 um 7:01 pm

        Wahrscheinlich können die Hyänen schon was dafür.
        Feminismus ist ja schon früher mal vorgekommen. Immer im Niedergang einer Kultur.
        Eine alternative Evolutionstheorie besagt nun, daß eine dieser Kulturen sich zu diesen schönen, hochintelligenten Tüpfelhyänen weiterentwickelt hat.

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