Tag: Dezember 9, 2011

Sei keine Hyäne!

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Hyänen sind die einzigen Säugetiere, welche sowohl anatomisch als auch im Verhalten ein vertauschtes Rollenbild aufweisen.

Weibliche Tüpfelhyänen weisen eine unter den Säugetieren einmalige Maskulinisierung („Vermännlichung“) auf: Die Clitoris ist vergrößert, die Schamlippen sind verschlossen und bilden eine hodensackähnliche Struktur.

In älteren Arbeiten ging man davon aus, dass das beobachtete, weibliche Dominanzverhalten bei Tüpfelhyanen (Crocuta crocuta) auf die Selektion erhöhter Dosen von Androgen im Körper, welche wohl zu einer erhöhten Grund-Aggressivität, einer Zunahme an Körpergröße und einer penisartigen Klitoris führte, zurückzuführen sei. Neuere Untersuchungen kommen zu anderen Schlüssen. East und Hofer meinen beispielsweise:

We outline an alternative route to female dominance that links female control over mating (due to their enlarged clitoris) to the need for males to establish relationships with females before successful copulation is possible.

Ist es nicht interessant, dass Forscher neuerdings davon ausgehen, dass die Kontrolle über den Sexualakt (mating= zool. Paarung, Begattung) durch eine ua. penisartig überformte Klitoris das Dominanzverhalten bestimmen könnte und sich Männchen dementsprechend verhalten würden?

Ungeachtet dessen, dass solche Verhaltensweisen nicht 1 zu1 auf höhere Säugetiere übertragbar sind, stellt sich doch die Frage, warum sich heute so viele Männer dem Gleichstellungsfeminismus anbiedern? Bringt es selektive Vorteile – sprich: Sex gibt es nur, wenn du zugibst, dass Männer schuldig sind – oder sind diese Männer davon überzeugt, dass sie selber und ihr Geschlecht minderwertig sind/ist?

Wir werden es wohl nie erfahren! Also tanzt mal schön weiter für eure Genderistinnen ihr Äffchen 😉