Tag: Dezember 6, 2011

Argumentationshilfe gegen Feministinnen

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100 Studien lügen nicht

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Kuckuckskinder

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Auf Spon war am 07. November zu lesen, dass ein neuer „Kuckuckskind“Fall den BGH beschäftigen würde. Ein hintergangener Vater forderte von der Mutter des (gemeinsamen) Kindes den Namen des natürlichen Vaters um von ihm bisher geleistete Zahlungen zurückfordern zu können. Die Mutter verweigerte, der (noch) Lebenspartner klagte. So ging dieser Fall durch die Instanzen.

Am 09. November bekam der „Zahl“Vater Recht. Aus der Süddeutschen war zu entnehmen:

Der BGH bestätigte die Urteile der ersten Instanzen, die dem Mann recht gegeben hatten. „Die Beklagte schuldet dem Kläger nach Treu und Glauben Auskunft über die Person, die ihr während der Empfängniszeit beigewohnt hat“, heißt es in der Entscheidung. Die Frau müsse dem Kläger helfen, seinen wirtschaftlichen Schaden abzuwenden.

Für mich stellt sich nun die Frage nach der Häufigkeit von Kuckuckskindern, einem wohl noch oft vorzufindenden Tabu. Von feministischer Seite aus wird in der Regel eingewandt, dass es um das Wohl des Kindes gehe und nicht um die biologische Vaterschaft, was einer Entrechtung des „Zahl“- aber auch des biologischen Vaters gleichkommt.

Sucht man nach Informationen über Kuckuckskinder, wird man auf einen Artikel, erschienen in der Ärztezeitung und im Regelfall auf eine Studie aus dem Jahr 2006 verwiesen. Im Beitrag der Ärzte Zeitung online aus dem Jahr 2004 wird Folgendes festgehalten:

Experten schätzen, daß jedes zehnte Kind in Deutschland ein „Kuckuckskind“ ist.

Interessant und nachvollziehbar auch, dass die meisten Männer ein fremdes Kind nicht akzeptieren würden und sich anscheinend mehr Frauen als Männer – was auch logisch ist – gegen einen Vaterschaftstest sperren. Kommen wir nun zur Studie „How Well Does Paternity Confidence Match Actual Paternity? Evidence from Worldwide Nonpaternity Rates“ aus dem Jahr 2006.

Aus dem Abstract:

Evolutionary theory predicts that males will provide less parental investment for putative offspring who are unlikely to be their actual offspring. Cross-culturally, paternity confidence (a man’s assessment of the likelihood that he is the father of a putative child) is positively associated with men’s involvement with children and with investment or inheritance from paternal kin. A survey of 67 studies reporting nonpaternity suggests that for men with high paternity confidence rates of nonpaternity are(excluding studies of unknown methodology) typically 1.9%, substantially less than the typical rates of 10% or higher cited by many researchers. Further cross-cultural investigation of the relationship between paternity and paternity confidence is warranted.

Das scheint ja wenig zu sein, nur 1,9%. Wir dürfen jedoch Eines nicht vergessen. Es handelt sich hier um Vaterschaftstests, welche vorgenommen wurden, obwohl der „mögliche“ leibliche Vater sich seiner Vaterschaft ziemlich sicher war. Fällt die Sicherheit über eine angebliche Vaterschaft, steigt auch die Kuckuckskindquote laut Studie. Wenn die „gefühlte Vaterschaftssicherheit“ nicht eruierbar ist, steigt die nonpaternity rate auf bis zu 32 % – wohlgemerkt bei verheirateten Paaren (514)!!

Verweisen wir darauf, dass Frauen, was die Fremdgehquote anbelangt, aufgeholt, wenn nicht gar die Männer überholt haben und zunehmend Kinder aus unehelichen Partnerschaften hervorgehen, dann scheint mir die Annahme, unter Berücksichtigung einer Dunkelziffer – Frauen gehen ja angeblich „besser“ fremd als Männer und scheuen nicht davor zurück, dem Kind die Augen, Ohren, den Mund des „Zahl“vaters bei der Geburt anzudichten, wohl im Wissen, dass Männer allem Anschein nach „Ähnlichkeiten“ im Aussehen als Vaterschaftsnachweis deuten – gerechtfertigt zu sein, dass weit über 10% der deutschen Kinder „Papi“ zur falschen Person sagen.

Eine interessante Seite mit vielen Studien zum Thema: Hier

Was sollte die rechtliche Konsequenz aus alledem sein?

Ich fordere das Recht auf einen Vaterschaftstest bei Geburt des Kindes.