Hei.-Ho. – rücktrittsreif?

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Frauenministerin Heinisch-Hosek gab Thomas Prior von Die Presse unlängst ein Interview, was angesichts der Gehaltsverhandlungen der Beamten nicht verwundert. Zur Sprache kam auch das Pensionsantrittsalter für Frauen.

Interessant sind die Antworten der Frauenministerin – ihreszeichens gelernte Hauptschullehrerin für Deutsch und Bildnerische Erziehung – Heinisch-Hosek.

Nun zu den für Männerrechtler interessanten Textpassagen:

Diskutiert wird derzeit auch, ob das Frauenpensionsalter nicht früher, als 2024, an jenes der Männer angeglichen werden soll.
[Hei.-Ho.]: Ich sehe nicht ein, warum wir das früher machen sollten. Frauen sind doch kein Kostenfaktor auf zwei Beinen. Und wenn sie länger arbeiten wollen, dann können sie das schon jetzt.

Im öffentlichen Dienst müssen Frauen bereits bis 65 arbeiten. Warum soll das in anderen Berufsgruppen nicht möglich sein?
Weil die Ungleichheiten zwischen Männern und Frauen noch nicht beseitigt wurden. Im Gegensatz zur Privatwirtschaft haben wir gleiche Einkommen.

Im Bundesdienst gibt es einen Unterschied von knapp 16 Prozent. Das schreiben Sie selbst in Ihrem Einkommensbericht.
Das liegt unter anderem daran, dass wir viel mehr Sektionschefs als Sektionschefinnen haben und dass Männer mehr Überstunden machen. Aber wir können diese 15,7 Prozent wenigstens erklären. Die Privatwirtschaft kann das nicht. Und dort gibt es einen Einkommensunterschied von bis zu 40 Prozent.

Ich kann der Ministerin nur zustimmen. Warum sollte man diese zum Himmel schreiende Ungerechtigkeit auch vor dem Jahr 2024 beheben? Männer sind doch nichts anderes als Lastenesel auf zwei Beinen, welche im Schnitt auch noch eine beträchtlich kürzere Lebenserwartung haben. Für den Bundesdienst scheint es angemessen zu sein, zu erwähnen, dass Männer mehr! arbeiten und darum auch mehr! verdienen. Für den privaten Sektor nicht. Dabei ist schon längst bekannt, dass auch im privaten Sektor Männer mehr leisten, d.h. im Schnitt engagierter sind, sich besser verkaufen und weit mehr! abends und an Wochenenden arbeiten als Frauen dies tun. Und trotzdem gibt es einen Einkommensunterschied von „40“ Prozent – wer’s glaubt wird selig -, bei gleicher, gleichwertiger oder irgendwie Arbeit von Frauen und Männern.

Wie es wirklich aussieht, was genau verglichen wird um das Märchen zu erhalten, können meine Leser nachfolgend eruieren. Lasst euch nicht verkohlen!

Quellen:

Lohndiskriminierung
Eine Legende bröckelt nun auch offiziell
Gender pay gap – Ideologie und Wirklichkeit

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