Tag: November 23, 2011

Ḕ tā̀n ḕ epì tâs – Sieg oder Tod

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Wenn man mit Feministinnen diskutiert, merkt man sehr schnell, dass sie sich unterschiedlicher Strategien und Argumentationsmuster bedienen. Viele davon wurden schon erörtert, einige scheinen mir noch im Dunkeln zu liegen.

Ein Argument, welches ich in die Klasse der ad-personam-Attacken ad auditores einreihen möchte, ist das Argument gegenüber der Tradition. An einem Punkt wird dem Mitdiskutanten vorgeworfen, dass er verweichlicht sei, sich nicht so haben solle. Damit werden bewußt traditionelle Rollenbilder angesprochen, die man eigener Diktion zufolge ja zu überwinden sucht. Findet der Diskurs vor Publikum statt, wird das Publikum diesem Einwand unbewußt sofort zustimmen. „Männer sollen sich nicht so haben“, wenn sie mit Frauen diskutieren.

Setzt sich der Mann dagegen zur Wehr, wirkt er sehr schnell „unmännlich“, er gibt sich der Blöße preis. Seine rationale Entgegnung wird moralisch gesehen und als ad-personam-Attacke gegenüber der Mitdiskutantin gewertet.

Einer solchen Argumentation kann man nur begegnen, indem man die Argumentationsstruktur aufrechten Hauptes offenlegt und benennt und somit den Ball an die Angreiferin zurückspielt.

Ich nenne ein solches Argument ein „Etaepitaete-Argument (Etepetete). Die Herleitung erfolgt über das griechische Sprichwort „Ḕ tā̀n ḕ epì tâs“ (dt. Sieg oder Tod), welches den spartanischen Frauen zugeordnet wird.

It was said by Spartan mothers to their sons before they went out to battle to remind them of their bravery and duty to Sparta and Greece. A hoplite could not escape the field of battle unless he tossed away the heavy and cumbersome shield. Therefore losing one’s shield meant desertion.

Es wurde berichtet, dass spartanische Mütter ihre Söhne, bevor diese in die Schlacht zogen, an deren Tapferkeit und Pflicht gegenüber Sparta und Griechenland erinnerten. Ein Hoplite konnte dem Schlachtfeld nicht entkommen, ohne dass er sein schwer und hinderlich anmutendes Schild zurückließ. Folglich war der Verlust des Schildes mit Fahnenflucht gleichzusetzen (meine Übersetzung).

(Plutarch, Moralia, 241)

Solltet ihr also jemals in eine Situation kommen, in welcher die Feministin als letzten Ausweg eine Verhöhnung, ein Rückgriff auf die Rolle sieht – hab‘ dich nicht so, du bist doch ein starker Mann -, dann haltet kurz inne ohne verzweifelt zu wirken und sprecht sie klar und deutlich – je nach Situation und Publikum – mit „Ḕ tān ḕepì tâs“ oder „Etaepitaete“ an. Gleich darauf müsst ihr die Erklärung folgen lassen und die Gegnerin mit der Frage konfrontieren, was sie nun denn eigentlich wolle, sie widerspreche sich ja.

Da ich persönlich das menschliche Rollenverhalten für biologisch (mit)verursacht halte, fällt es mir schwer solche Gegenargumentationen in „größeren“ Diskussionen zu verwenden, da sie ja insinuieren, dass der „neue“ Mann eben nicht mehr, in keinster Weise an klassischen Rollenbildern festhält, sich quasi von ihnen losgelöst hat.

Rechte Feministin?

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Terminatus? Ösi. RAUS DAMIT!

Aussage getätigt von einer gewissen Maren auf ihrem Blog.

Nicht nur, dass hier Österreicher generell abgewertet werden, nein, schlimmer noch wird hier die verniedlichende Form für Österreicher verwendet: Ein Ösi eben. Diese Aussage zeigt mir wieder, wie sehr doch bei Feministinnen Wasser gepredigt und Wein gesoffen wird.