Bergführer und die diskriminierende Natur

Gepostet am Aktualisiert am

Verschiedenen Quellen zufolge gibt es in der Schweiz nur rund 25 Bergführerinnen auf 1500 Bergführer. D.s. nicht ganze 2% am Anteil der Männer.

Hier ist primär von einer Diskriminierung auszugehen, obwohl selbst Bergführerinnen Folgendes eingestehen:

Der einzige Unterschied, den Reber gelten lässt, ist jener der Kraft. «Diesen Mangel kann man als Frau mit der richtigen Technik kompensieren.» Und noch einen Unterschied hat sie während ihrer alpinen Karriere beobachtet: «Ich vermute, dass Frauen schwächere Rücken haben. Doch dafür gibt es heute ja dieLight-Ausrüstungen“.

Es macht natürlich keinen Unterschied, wenn man bei der Sicherung von Gästen im hochalpinen Raum über weniger Kraft und schwächere Rücken verfügt als Männer, denn man kann ja andere Techniken anwenden, welche Männer natürlich nicht kennen. Zudem ist dieses „weniger an Kraft“ nur eingebettet in einen gesellschaftlichen Kontext, sprich in Sprache und Kultur, überhaupt erst denkbar, durch diese konstruiert.

Ich fordere eine 40 % Quote für den Beruf der Bergführerin. Sollte dies zu einer Häufung von Verunglückungen führen, dann trägt bei männlichen Opfern der Mann selbst, bei weiblichen Opfern und Kindern der nächste männliche Angehörige, die patriarchale Gesellschaft oder die diskriminierende Natur dafür die Verantwortung.

7 Kommentare zu „Bergführer und die diskriminierende Natur

    James T. Kirk sagte:
    November 19, 2011 um 8:35 pm

    Zudem ist dieses „weniger an Kraft“ nur eingebettet in einen gesellschaftlichen Kontext, sprich in Sprache und Kultur, überhaupt erst denkbar, durch diese konstruiert.

    Das schlimme ist, daß diese Diktion von promovierten und habilitierten Akadamikern kommt.

    Es gibt übrigens noch einen Grund. Das schlechtere Orientierungsvermögen von Frauen.

    Das schlimme ist, daß diese „Akademiker“ sich nicht die geringste Mühe machen, evolutionsbiologische Wahrscheinlichkeiten und Notwendigkeiten zu eruieren. Diese Perversität, also völlig unwissenschaftliche Haltung, ist wirklich schlimm.

    Wie der männliche Körperbau entstanden ist, interessiert uns einfach nicht. Es würde unsere Theorien erschüttern.

    Also auch als Soziologe kann man einfache biologische Tatsachen zur Kenntnis nehmen. Ebenso als Biologe soziologische Tatsachen. Hier besteht ja ebenfalls manchmal ein Problem. Wenn destruktive Phänomene biologisiert werden, wie bei Christian des öfteren.

    terminatus30 geantwortet:
    November 19, 2011 um 8:50 pm

    Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Zersetzungsprozess nicht bereits mit Nietzsche eingesetzt hat. Wo keine Wahrheit, da keine Rationalität. Dass solche „Wissenschaft“ nur Interesse geleitet ist, scheint mir zwingend zu sein. Uns bleibt nur immer wieder zu fragen: Wer und warum. Interessant wäre auch die Relativisten zu dekonstruieren, sobald sie ganz modern der Gesellschaft ihren subjektiven Wahrheitsanspruch aufdrängen wollen. Sicherlich haben sie den Vorteil, Schutzmechanismen wie „Diskriminierung“, „Politische Korrektheit“ beliebig aktivieren zu können – sollen sie doch. Der Internet ist männlich 🙂

    James T. Kirk sagte:
    November 19, 2011 um 10:51 pm

    Interessant wäre auch die Relativisten zu dekonstruieren, sobald sie ganz modern der Gesellschaft ihren subjektiven Wahrheitsanspruch aufdrängen wollen.

    Das ist ja auch das absurde an der Gender-Ideologie. Ich will hier nicht zu weit ausholen, aber es macht einen schon fassungslos, wenn man sieht, wie diese Leute sich über die Konstruktion zweier Geschlechter mokieren, diese Tatsache ständig delegitimieren und postulieren, solche Auffassungen seien rein kulturell bedingt.

    Es ist einfach nur noch absurd. Wie in einem schlechten Film. Wieso sind denn dann 5 Geschlechter besser als zwei? Oder 10 oder sonstwas. Wo ist der Maßstab, unsere Verfaßtheit negativ zu bewerten, eine andere Verfaßtheit aber positiv?

    Diese Frage hatte ich schon mal im Mädchenblog gestellt. Da haben die Leute nur dumm aus der Wäsche geguckt.

    Es ist übrigens schade, daß viele Kritiker der Gender-Ideologie gar nicht sehen, daß man diesen Müll schon auf einer viel grundsätzlicheren Ebene widerlegen und entlarven kann. Es gibt schon auf einer „logisch-begrifflich-philosophischen“ Ebene unzählige Widersprüche ganz zu schweigen von den vielen offensichtlichen Zweckgerichtetheiten etc. Aber das ist wahrscheinlich schon viel zu anspruchsvoll, was ich hier schreibe.

    Ich komme mir schon fast vor wie ein Hochbegabter, wenn ich diesen Gender-Müll zerlege.

    Vielleicht sind manche Leute ja auch einfach nur extrem dumm.

    (Auch wenn ich persönlich die Sache eher locker sehe, ist es schon unfaßbar, was sich an Universitäten tummeln darf. Es herrscht offenbar die alleinige Autorität des Guten. Man sollte sich nicht darüber aufregen. Spätestens in 20 Jahren redet keiner mehr darüber.)

      Omti sagte:
      November 20, 2011 um 10:04 am

      Naja… du könntest noch „kein gender“ und „beide gender“ hinzufügen, aber damit käme ich auch nur auf vier… Allerdings würdest du wahrscheinlich keines erkennen, da beide wohl ihren Phenotyp repräsentieren würden 😀
      Also nicht sehr hilfreich. Ich verstehe deren Problem mit der Dualität der Geschlechter auch nicht wirklich… Wenn sie transsexuell sind, dann gibt es Hormone und Geschlechtsangleichende Operationen….

      Vielleicht sollten sie erst einmal Tierexperimente durchführen um zu testen wodurch Geschlechterrollen überhaupt entstehen, als einfach zu postulieren, das sei durch die Gesellschaft.

      Es ist ja durchaus nicht falsch nach dem Guten zu suchen, aber vielleicht sollte man vorher erstmal gucken, ob das was man da tut auch wirlich gut ist oO

    terminatus30 geantwortet:
    November 20, 2011 um 11:55 am

    Sarkasmus an
    Wäre mir dies früher bewußt gewesen, hätte ich mich als Transgender, als lesbische Frau im Phänotyp eines Mannes geoutet und die damalige Schule verklagt, falls sie mich nicht mit den Mädchen nach dem Sportunterricht duschen hätte lassen ;9

    Funktioniert ja bei den Toiletten auch ganz gut!
    http://www.dailymail.co.uk/news/article-1064870/University-renames-gents-toilets-urinals–avoid-upsetting-transexual-students.html

    Man will ja Niemanden diskriminieren, außer er ist weiß, heterosexuell und männlich.
    Sarkasmus aus

      Timo sagte:
      November 20, 2011 um 7:29 pm

      Ich denke die Antwort darauf ist: Omg, you’re all pussies 😀

      Was ist das eigentlich? Eine Intolleranzförderungsmaßnahme?

      Ich glaube nicht, dass die dich in die Mädchenduschen gelassen hätten… eher hätten sie dich vom Unterricht freigestellt.

    terminatus30 geantwortet:
    November 20, 2011 um 8:04 pm

    Sicher nicht, interessant nur zu welchen Verwicklungen es dadurch kommen kann. Richtig interessant wird es dann, wenn zwei diskriminierte Minderheiten gegeneinander die Diskriminierungskeule schwingen.

    Alle vier Teile von Fleischhauers „Unter Linken“ sehenswert – einer davon:

    Oder auch:

    Kannst ja mal reinschaun.

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