Rechtsanwält_innen und Rechtsanwälte

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Laut Statistik für die Jahre 2004 (31.12.) und 2010 (31.12.), abgerufen hier, gab es am Ende des Jahres 2004 4678, mit Jahresende 2010 5518 Rechtsanwälte in Österreich.

Sehen wir uns die Statistiken und die Zahlen (alle Angaben ohne Gewähr) genauer an:

2004

Mitgliederzahlen 2004

2010

Wir sehen, nicht nur, dass der Anteil der weiblichen Anwälte von 2004 bis 2010 um rund 4,78 auf 18,14%, bemessen an der Gesamtzahl zugenommen sondern auch der Anteil der Anwärterinnen von 42,31 auf 45,63% im Jahr 2010 zugelegt hat (Extrapolieren wird die durchschnittliche Steigerungsrate von 0,47% bei den Anwärterinnen, so haben wir mit Ende 2020 die 50% Marke überschritten – ob 2021 wohl nach unten zwangs-„negativ“-quotiert werden wird?).

Doch betrachten wir die Zuwachszahlen der Anwälte getrennt nach Geschlecht:

Veränderungen in %

Wir sehen, obwohl quantitativ die Zahl der Anwälte im Vergleichszeitraum zugenommen hat – bis auf Tirol -, dass dieser Zuwachs dennoch in keiner Relation zum Zuwachs der weiblichen Zahlen steht. Ungeachtet dessen, dass die Ausgangsbasis eine andere ist und schon kleinere Veränderungen große prozentuale Zugewinne generieren können. Greifen wir Tirol als Beispiel heraus:

2004 gab es in Tirol 441 Anwälte, 2010 nur mehr 438, wohingegen es 2004 32 und 2010 schon 88 Anwältinnen gab.

Was Gender Mainstreaming und Gleichstellung leistet, zeigt sich im Speziellen bei den „Nachwuchs“- den Anwärterzahlen. Hier ist augenscheinlich ein Rückgang bei den Männern zu verbuchen, während die Frauen aufholen.

Sehen wir genauer hin:

Es zeigt sich selbst für Tirol, einem Bundesland, in welchem die Anwärterzahlen auch quantitativ rückläufig sind, ist die Abnahme bei den Anwärterinnen bei weitem nicht so stark ausgeprägt, wie bei den Anwärtern. Ebenfalls interessant die Situation für Wien.

Extrapolieren wir:

2004 – 612 Anwärter und 442 Anwärterinnen
2010 – 594 Anwärter und 478 Anwärterinnen
2017 – 576 Anwärter und 516 Anwärterinnen
2024 – 559 Anwärter und 559 Anwärterinnen

Auch für Wien sehen wir, dass sich bereits in einer Dekade die menschenfeindliche Genderideologie bezahlt gemacht hat. Wien scheint hier ein wenig hinter dem Bundesschnitt zu liegen und wir konstatieren, dass bereits 2004 z.B. im Burgenland – jedoch für den Bundesschnitt nicht relevant – mehr Anwärterinnen als Anwärter zu verzeichnen waren. Wir dürfen nicht vergessen, dass die aktuellen Studienzahlen noch gar nicht miteingerechnet sind. Außerdem hat die rot-grüne Regierung ja schon offen proklamiert, die „Gleichberechtigung“ in der Bundeshauptstadt noch weiter voranzutreiben.

Wahrscheinlich dürfen in einigen Jahren männliche Maturanten überhaupt nicht mehr studieren, wer weiß.

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