I like killing people …

Das sind die ersten Worte des Klartextes aus dem gelösten Z408. Gelöst wurde dieser von den Eheleuten Harden. Der Z408 wurde homophon verschlüsselt, dh. es wurden mehrere Symbole für die Verschlüsselung der meisten Klartextbuchstaben – je häufiger das Vorkommen, desto (in der Regel) mehr Symbole werden zur Verschlüsselung  – verwendet. Das macht die Sache nicht gerade leichter. Wie sich im Nachhinein herausstellte, verwendete der Zodiakkiller auch mehrere Symbole, die sowohl für einen Klartextbuchstaben als auch für einen anderen stehen konnten.

Krogerus schreibt in einem NZZ-Artikel:

Weiter gab es zwei Zeichen, die sowohl für das A als auch für das S stehen konnten – womit er das kryptologische System verletzte, was es Computern bis heute unmöglich macht, den Code zu knacken.

Den Hardens ist es trotzdem gelungen den Z408 zu lösen. Mit viel Glück, wie ich meine.

Und was ist mit dem ungelösten Z340? Dazu später mehr.

Z340

Vor kurzem wurde die “Copiale Cipher” unter Zuhilfenahme verschiedenster Analysemethoden geknackt. Interessant hierbei ist die Verwendung einer “Umfeldanalyse”.

Die Autoren schreiben:

Pursuing the homophonic theory, our thought was that all five circumflexed letters …, behaving similarly, might represent the same German letter.

Sie hatten damit Recht.

Was können wir hieraus für den 340er schließen? Können wir davon ausgehen, dass mehrere Symbole für einen Buchstaben stehen und ein Vergleich, der aus der Umfeldanalyse der einzelnen Symbole gewonnenen Daten, würde ähnliche Ergebnisse hervorbringen?

Zodiak 340

Wer wird ihn knacken – werde ich daran beteiligt sein?