500 Studien

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Genau vor einem Jahr, am 27. Dezember 2011, habe ich hier 125 Studien präsentiert, welche zeigen sollten, dass Gewalt kein Geschlecht hat.

Heute, am 27. Dezember 2012, verweise ich darauf, dass es nunmehr 500, von mir eruierte  Studien sind.

Euer, Termi

Update: 461 Studien lügen nicht

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Das Update zur Frauengewalt ist nun online. Näheres auf frauengewalt.wordpress.com

Child abuse made in US

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Soeben erreichte mich die Mail eines amerikanischen Männerrechtlers. Er hat darin auf einen unglaublichen Fall verwiesen.

Eine 19jährige “teenage mother” aus Oklahoma hat unlängst die Testikel ihres 15 Monate alten Sohnes mit einem Glätteisen verbrannt und versucht, wie so oft, die Schuld auf ihren “boyfriend” und andere Familienmitglieder zu schieben.

Berichte diesbezüglich gibt es HIER, HIER und ein Youtube-Video HIER.

Wodaabe Bororo und das Missverständnis

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Jochen Ebmeier hat in einem neuen Beitrag einen Artikel aus der NZZ zitiert. Kurz und bündig geht es darum, dass die Wodaabe Bororo Nomaden im Sahel alljährlich einen Wettbewerb veranstalten, bei dem die Männer sich möglichst verführerisch präsentieren und die Frauen sich einen Ehemann oder Liebhaber aussuchen können - siehe Bild oben.

Es wird nun dahingehend argumentiert, dass, da sich die Geschlechterrollen im Vergleich zur Westlichen Tradition derart unterscheiden, quasi diametral entgegengesetzt sind, Geschlechterrollen doch kulturell bedingt sind oder in der Zitation:

Aber nun scheint das Pendel erneut in die andere Richtung auszuschlagen. Und es ist ausgerechnet eine Gehirnforscherin, die die populären Werke über angebliche Unterschiede der Gehirne von Mann und Frau zerpflückt. In «Die Geschlechterlüge» zeigt Cordelia Fine, dass die «wissenschaftlichen» Bestseller über Mann-Frau-Unterschiede nur alter Wein in neuen Schläuchen sind.

Was ist nun aber dahinter, hinter den schminkenden, “balzenden” Wodaabe Bororo Nomaden im Sahel?

1. Laut Wikipedia besteht diese Gemeinschaft aus rund 45.000 Mitgliedern. Bei einem Stand der Weltbevölkerung von geschätzt 7 Milliarden 45 Millionen, entspreche dies rund 7 Menschen auf 1 Million Menschen. Würde man alle! matriarchalen Gesellschaften hinzunehmen, dann käme man wohl nicht über 1 zu 100.000 hinaus.

Hieraus zu schließen, dass Geschlechtlichkeit ein gesellschaftliches Konstrukt beinhaltet, Geschlechterrollen kulturell und nicht auch! biologisch geprägt sind, ist vermessen.

2. Dieses Fest, dieser Tanz ist nur ein kleiner Ausschnitt dieser Kultur. Die Wodabee sind großteils Anhänger des Islam und die Männer scheinen, wie es überall ist, in politischen Dingen das Sagen zu haben.

3. Ebenfalls ist der Umkehrschluss nicht gültig. Wodaabe Frauen sind durchaus weiblich, schminken sich und tragen Schmuck. Dieser kleine Ausschnitt ist nicht repräsentativ und verkürzt.

Sind die Rollen in Schottland vertauscht, weil die Männer Quilts tragen? Ich denke nicht.

It smells like hell!

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Ohne die links-rechts Diskussion wieder künstlich auffrischen zu wollen, möchte ich doch einige Überlegungen einstreuen. Gestern habe ich mich mit einem Bekannten über den Feminismus ausgetauscht. Er, sehr gebildet und in meinen Augen momentan so links, wie ich es zu Studienzeiten war, und ich, der eher konservative Antipode.

Wie dem auch sei, argumentierte mein Bekannter dafür, dass es vor allem “linke” Intellektuelle wären, die sich gegen einen verfehlten Gleichstellungsfeminismus wenden würden. Man sehe ja auch deutlich, dass es eines Günther Grass’ bedurfte um zu sagen, was eben gesagt werden musste. Ich entgegnete, dass ein Martin Walser bei der Publikation eines solchen Gedichtes sicherlich mit der Nazikeule abgestraft worden wäre. Der, ich nenne es einmal “Shitstorm”, hätte ihn wohl seine wohl verdienten Lorbeeren gekostet.

Genau so verhält es sich doch. Es mag zwar löblich sein, wenn linke (Maskulisten) Kritik üben; was in meinen Augen auch deren Pflicht ist. Ein Ereignis ist das keines. Wenn 20 Menschen im Raum sind, 19 untereinander bekannt, dann wird es wohl angebracht und einfacher sein, wenn einer aus den glorreichen 19 festhält: “Holy shit, it smells like hell!” und nicht der Neuling in der Runde. Oder?